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Der Telebasel News-Beitrag vom 14. Januar 2023.
International

Ein gutes Trainingslager mit zu vielen Verletzten

Der FCB schliesst das Trainingslager mit einer 0:6-Niederlage gegen Dortmund ab. Trotzdem ist er im Grossen und Ganzen zufrieden mit den letzten Tagen.

Trotz der Kanterniederlage gegen Dortmund hat Alex Frei auch positive Dinge im gestrigen Spiel gesehen: «Wir wurden in den ersten 60 Minuten sicherlich nicht bevorzugt. Von daher war es mehr als okay. Wir hätten in Führung gehen müssen durch die Chance von Amdouni. Die restlichen Minuten bestritten wir mit einer U20-Mannschaft, gespickt mit Salvi, Xhaka und Zeqiri.»

Überhaupt nicht zufrieden ist Frei aber mit der Mentalität von zwei, drei seiner jüngeren Spieler: «Wenn du gegen einen BVB spielen kannst, sollte die Motivation von alleine da sein. Ich weiss nicht, gegen welchen Klub man sonst spielen muss, damit man mehr rennt als andere», so die deutlichen Worte des Cheftrainers.

Das ewige Problem mit der Chancenauswertung

Intern wurde dies sicherlich bereits angesprochen. Das zweite Manko: die Chancenauswertung. Wie bereits in der Rückrunde liess Rotblau auch im Test gegen Dortmund gleich mehrere Grosschancen fahrlässig liegen: «Irgendwann muss ich auch sagen, dass ich mir nicht sicher bin, ob immer der Trainer Schuld ist, wenn man alleine auf das Tor zu lauft und nicht trifft. Da bin ich nicht ganz siche. Aber wir müssen weitermachen», sagt Alex Frei.

Gesamthaft ist Alex Frei aber zufrieden mit den vergangenen Tagen: «Das Trainingslager war sehr gut. Wir konnten sehr intensiv arbeiten, aber was nicht gut ist, sind natürlich die vielen Verletzten.»

Zu viele Verletzte in den Reihen

Mit Jean-Kévin Augustin, Arnau Comas, Dan Ndoye, Darian, Males, Andy Pelmard und Michael Lang sind sogar sechs Spieler leicht verletzt oder angeschlagen. Das ist definitiv zu viel. Unter anderem sei dies auch der hohen Intensität des Trainingslagers geschuldet. Aber nur mit dieser Intensität könnten die Spieler den nächsten Schritt machen, sagt Alex Frei: «Wenn die Jungs den nächsten Schritt machen wollen, brauchen sie eine gewisse Intensität. Zum heutigen Zeitpunkt kommen einige an ihre Grenzen, weil das Niveau einfach ein anderes ist. Es geht alles schneller. Da merken sie dann auch, dass sie die nötige Zeit brauchen, um sich zu entwickeln.»

Jetzt hat Rotblau noch eine Woche Zeit, um sich optimal auf den FC St. Gallen vorzubereiten: «Wir werden weiterhin am Gegenpressing und an den offensiven Abläufen arbeiten. Die Intensität wird etwas dosiert, aber wir werden noch an der Schnelligkeit arbeiten. Wir werden gerüstet sein für den nächsten Sonntag», sagt Frei optimistisch.

Auch FCB-Stürmer Bradley Fink ist der Meinung, dass der FCB bereit sei für den nächsten Sonntag: «Wir haben ein gutes Trainingslager hinter uns. Wir haben viel geübt und viel gelernt. Wir sind als Team nochmal näher zusammengekommen, und ich denke, dass wird uns sicherlich für den Rückrundenstart helfen.»

In St. Gallen nicht mehr dabei sein wird Noah Katterbach. Der Deutsche wechselt per sofort leihweise für eine halbes Jahr zum Hamburger SV.

1 Kommentar

  1. Ein Trainingslager mit vielen Verletzten kann kein gutes Trainingslager sein! Zudem hat der Ausverkauf begonnen und die Personaldecke wird dünner und dünner. Aber wir freuen uns auf den zweiten Platz und die CL-Qualifikation!Report

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