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Basel

Polizei und Hausbewohner äussern sich zu Polizeieinsatz an der Markgräflerstrasse

Die Bewohner der Liegenschaft sparen nicht mit Anschuldigungen. Die Polizei hingegen hat nach Polizeigesetz gehandelt.

Die Polizei war am Donnerstag mit einem grösseren Aufgebot in der Markgräflerstrasse im Einsatz. Es sei um Personen gegangen, die am 3. Januar aus einer Liegenschaft heraus eine Polizistin mit Feuerwerk angegriffen hätten, wie die Kantonspolizei in einem Communiqué vom Abend mitteilte.

Am Freitagmorgen melden sich die betroffenen Bewohner per Mail zu Wort und erklären ihre Sicht der Dinge. Die Polizei sei ohne Durchsuchungsbefehl eingedrungen. «Da schlussendlich weder eine beweisbare Begründung, noch ein Durchsuchungsbefehl vorgelegt werden konnten, bleibt der Hintergrund des Einsatzes extrem fraglich. Solches Verhalten der Polizei ist im Kontext der geduldeten Liegenschaften jedoch kein Einzelfall», schreiben die Besetzer weiter.

Auf Anfrage von Telebasel bestätigt die Kantonspolizei Basel-Stadt, dass kein Durchsuchungsbefehl vorgelegen habe, ein solcher aber auch nicht nötig gewesen sei. Die Durchsuchung des Gebäudes hat im Rahmen einer Suchaktion nach einer Person stattgefunden. In diesem Fall ist es nach Polizeigesetz erlaubt, ein Grundstück zu betreten.

Zum mutmasslichen Feuerwerksangriff haben die Hausbewohner bis jetzt keine Stellung bezogen.

5 Kommentare

  1. Menschen, welche ein Haus gesetzeswirdrig besetzen und gesetzeswidrig die Polizei mit Feuerwerk beschiessen klagen anschliessend darüber, dass die Polizei angeblich gesetzeswidrig handelt? Ernsthaft?Report

  2. Die Polizei hat immer die 2 am Rücken.
    Reagiert sie auf eine Meldung, hat es immer Menschen die diesen Einsatz unnötig finden.
    Rückt die Polizei mit minimalem Aufwand aus , melden sich die selben Menschen (wie im Beispiel oben).
    Die Polizei erfülle ihre Arbeit nicht korrektReport

  3. Oh je beklagen sich wieder mal die Zecken die auf Kosten anderer leben ? Es sind ja immer „Unschuldslämmer“ . Die Polizei wird Ihren Grund gehabt haben und das beschiessen eines Menschen oder Tier geht gar nicht und gehört bestraft .Report

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