Mix aus Nutzungen, Büros und Wohnungen: So soll der neue Rosentalturm aussehen. (Bild:: Herzog & de Meuron)
Basel

So soll der neue Rosentalturm aussehen

Nach einem anonymen Projektwettbewerb ist jetzt klar: Das Projekt «Rooseli» von Herzog & de Meuron wird umgesetzt. Der neue Rosentalturm verspricht einiges.

Der Entwurf von Herzog & de Meuron besteht aus drei Gebäuden. Dazu gehört ein zum Messeplatz gestelltes Hochaus, ein niedriges Gebäude entlang der Riehenstrasse und ein Pavillon, der einen neuen öffentlichen Freiraum zwischen Turm und Längstbau besetzt. Dies teilt die MCH Group gemeinsam mit der Immobiliendienstleisterin HRS Real Estate in einer Medienmitteilung mit.

Speziell am Hochhaus: Es ist in drei Volumen abgestuft. Diese Abstufungen orientieren sich an den Höhen der umliegenden Häuser. Dadurch entstehen begrünte Sonnenterrassen, die von den BewohnerInnen genutzt werden können. Im Projektperimeter liegt ausserdem ein neuer öffentlicher Grünraum, der die heutige Rosentalanlage erweitert. So wird die Parkanlage vergrössert.

Preisgünstige Wohnungen

Das Projekt «Rooseli» zeichnet sich unter anderen durch einen Wohnungsmix (2.0 bis 5.5 Zimmerwohnungen und gemeinschaftliches Wohnen) mit insgesamt rund 350 Wohnungen aus. Davon seien rund 100 Wohnungen im preisgünstigen Segment vorgesehen, heisst es in der Mitteilung. Damit entsteht Wohnraum für ein breites Zielpublikum. Dazu kommen rund 4’500 Quadratmeter öffentliche und halböffentliche Gewerbeflächen.

Wichtige Kriterien müssen erfüllt sein

Wichtig bei der Umsetzung des Projekts sind die Ansprüche hinsichtlich Nutzungsdichte, Energie und Ressourcen. Wichtige Kriterien dabei seien eine geringe Umweltbelastung aus der Erstellung und dem Betrieb, ein substanzieller Beitrag zur städtischen Hitzeminderung, zur Biodiversität und zur Artenvielfalt sowie ein hoher Komfort und ein gesundes Innenraumklima.

Laut den Verantwortlichen werden voraussichtlich im Februar oder März 2023 sämtliche Wettbewerbsbeiträge anlässlich einer Vernissage der Öffentlichkeit vorgestellt. Das Projekt «Rooseli» wird im kommenden Jahr hin zu einer Baueingabe weiterentwickelt. 2024 soll die Realisation starten.tele

6 Kommentare

  1. Aufwertung? Völliger Quatsch, wenn Sie solche Bauten als Aufwertend empfinden, gehen Sie doch in Städte wo nur aus solchen Bauten bestehen. Hässlicher geht’s nicht mehr, als mit noch mehr Hochhäusern, zumal verteilt über die ganze Stadt.Report

  2. Was heißt preisgünstiges Segment? Warum wird der Mietzinsspiegel beim Vorstellen nicht auch gleich transparent mit kommuniziert und vor allem durch die Medien publiziert?Report

  3. Im Vergleich zu Städten wie London und Paris, welche ihre Hochhäuser auf ein übersichtliches Zentrum konzentrieren, werden In Basel in fast allen Quartieren Hochhäuser gebaut. Ob das Bildlich noch gut aussieht, muss mehr wie offen gelassen werden. Das immer wiederkehrende Argument, betreffend zu wenig Wohnraum sollte mehr wie hinterfragt werden. Fakt ist: Das sind keine kostengünstigen Wohnungen. Alles andere ist Sand dem Bürger in die Augen zu reiben.Report

  4. Bevor diese Stadt einen neuen Unnsinnigen Bau lanciert . Warum wird nicht die Rosental neu gestaltet, bevor man schon wieder ein Hochhaus baut. Und kostengünstige Wohnungen= Ha,Ha. Vor allem warum wieder Herzog und de Mauron.
    Tolle Konstellation, am Messeplatz Gross Baustelle, Clarastrasse ebenso, super. So macht’s keine Freude mehr im Kleinbasel zu leben.Report

  5. Endlich verschwindet dieses scheusliche Parkhaus.
    Das Hochhaus ist eine weitere Aufwertung für den Stadtteil Kleinbasel und erst noch begrünt.Report

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