Die Vorbereitungen auf das Pfyfferli 2023 laufen schon seit Frühling. (Archivbild: Telebasel)
Basel

Urner Regisseur bringt frischen Wind in die Produktion

Im Pfyfferli 2023 erwartet das Publikum eine Vielzahl an Themen und musikalischen Darbietungen. Speziell dieses Jahr: Der neue Urner Regisseur Rolf Sommer.

Die Vorfreude auf die Fasnacht steigt und damit ist es bald Zeit für das Pfyfferli 2023. Die Vorbereitungen laufen schon seit Frühling. Die Premiere im Fauteuil wird mit Spannung erwartet.

Grosse Themenvielfalt

Ab dem 6. Januar können sich die ZuschauerInnen  vom Pfyfferli auf einen bunten mix aus gesellschaftlichen, politischen und fasnächtlichen Themen freuen. «Die Themenvielfalt ist gross. Von der WM, die für mich viele bizarre Aspekte hat, über den Lehrpersonenmangel, über einen historisch-literarischen Blick auf die Fasnacht, über die mögliche Scheidung von Frau Fasnacht und Herrn Basel», sagt Caroline Rasser, Co-Leiterin vom Theater Fauteuil. Tabuthemen werde es auch dieses Jahr nicht geben. So werde sicherlich kein Bogen, um das Thema «Political Correctness» gemacht. Wichtig dabei sei jedoch, dass der Humor und die Freude am Theater im Vordergrund stehen.

Frischer Wind und neue Perspektiven

Nebst ihren KollegInnen wird Rasser selber dieses Jahr jedoch nicht auf der Bühne im Fauteuil stehen. Sie macht eine Spielpause und konzentriert sich aufs Organisatorische. «Das habe ich immer wieder gemacht und finde es sehr wichtig für den Aussenblick auf die Produktion», erklärt sie. Ein Theaterstück sollte niemals einrosten und braucht deshalb stetig neue Ideen und Perspektiven.

Mit dem neuen Regisseur Rolf Sommer wird genau dafür gesorgt. Der Urner hat nämlich nichts mit Vorfasnachts-Veranstaltungen oder der Basler Fasnacht allgemein zu tun. Das Einleben in die Basler Kultur kommt mit Herausforderungen sei jedoch extrem spannend, erklärt er: «Ich lerne momentan so viel über die Fasnachtsfiguren, deren Geschichte und auch über die Geschichte von Basel aus Stadt. Über die Gepflogenheiten hier und über den Basler Teig, den ich als Begriff schon kannte aber jetzt lerne ich Namen kennen zu und Dialekte.» Caroline Rasser findet diesen frischen Wind grandios. «Er stellt mir so viele Fragen, die mich anregen mich zu hinterfragen. Das ist ein ganz spannender Prozess», sagt sie.

Dem Ziel des diesjährigen Pfyfferli, das Miteinander in den Vordergrund zu rücken und das Publikum mit gemeinsamen fröhlichen Stunden zu verbinden, steht also nichts mehr im Weg. Die Vorstellung läuft zwischen dem 6. Januar und dem 26. Februar.

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