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Der Telebasel News-Beitrag vom 2. Dezember 2022.
Basel

Letizia Elia: Positiver Trend bei Basel Tourismus

Basel Tourismus verzeichnet einen Rekord bei den Übernachtungen von Personen aus der Schweiz. Ein Gespräch mit der neuen Direktorin Letizia Elia.

Nach zwei Horrorjahren erholt sich der Tourismus. In Basel haben diese Jahr so viele Schweizerinnen und Schweizer übernachtet wie noch nie. Just in diese Zeit des Umbruches bekommt Tourismus Basel eine neue Direktorin. Letizia Elia war lange Zeit bei der MCH Gruppe angestellt und vor ihrem Engagement bei Basel Tourismus beim Nationalen Verband Schweiz Tourismus. Nach 100 Tagen lädt sie zum Medienlunch.

Telebasel: Kann man nach dieser Schwierigen Zeit schon wieder von einer Rückkehr zur Normalität sprechen?

Letizia Elia: Nein, das ist sicher nicht so. Es waren harte Jahre für den Tourismus. Aber jetzt gerade, als ich gestartet habe im September, war das ein sehr guter Monat. Wir hatten schon wieder Grossveranstaltungen hier in Basel, die Zahlen haben sich sehr gut entwickelt. Wir haben eine positive Perspektive. Wir sehen die Menschen wollen wieder reisen, Menschen wollen wieder zusammen kommen es finden wieder Events statt. Es finden Kongresse statt, die werden auch besucht. Und das ist eine Tolle Ausgangslage, obschon nach wie vor Herausforderungen bestehen.

Die Pandemie scheint jetzt zwar hinter uns, aber andere Krisen sind bereits hier. Bereitet das kein Kopfzerbrechen?

Die Herausforderungen sind definitiv hier. Ich glaube aber, dass die Ausgangslage gut ist. Wir merken, dass sich die Leute bewegen und etwas unternehmen wollen. Für uns ist es wichtig, dass wir diversifizieren und in Unterschiedlichen Segmenten aktiv sind, dass wir verstärkt auch auf dem Schweizer Markt aktiv sind. Die Schweizer haben als positive Folge der Pandemie Basel entdeckt und auch lieben gelernt. Darauf können wir aufbauen. Die Schweizer Gäste werden regelmässiger in unsere Stadt kommen. Das ist eine gute Ausgangslage. Gleichzeitig müssen wir und wollen auch den Kongresstourismus der gut angelaufen ist und langfristig geplant wird bedienen.

Stichwort Kongresstourismus, was spielt der Standort Basel da für eine Rolle?

Gerade im Kongressbereich brauchen wir starke Fakultäten, starke Personen in ganz unterschiedlichen Disziplinen, die sich zusammen mit uns für die Austragungen dieser Veranstaltungen bewerben. Und daher sind wir extrem dankbar, dass wir mit Basel so einen attraktiven Standort auf der Wissenschaft, aber auch Wirtschaftsebenen haben.

Bei den Messen ist die Lage ja schwieriger, die Baselworld ist sich am neu erfinden, und auch rund um die Art gabs Kritik von Galeristen in Form eines offenen Briefs von Stefan von Bartha. Wie nimmt man das auf?

Es war immer wichtig, dass wir den Standort optimieren, damit wir die Art Basel auch langfristig hier in Basel durchführen können. Es hat sicher Elemente in dem Brief, die wir aufgenommen haben.

Wenn es nach Basel Tourismus geht, sollen die Leute wieder nach Basel kommen und länger bleiben, wie wollen sie das machen?

Zum Wiederkommen müssen wir die Leute einfach begeistern – beim ersten Mal, wenn sie hier sind und sie motivieren zurückzukommen. Beim Längerbleiben ist das vielfältige Angebot wichtig. Dazu kommt, dass wir aufzeigen, dass man Basel auch als Hub erleben kann. Also auf der einen Seite das, was in der Stadt passiert, bewerben, aber dass man auch Ausflüge machen kann. Zum Beispiel in andere Schweizer Orte fahren, aber auch im Dreiland, dann aber am Abend nach Basel zurückkehren und logieren kann und hier von der urbanen Infrastruktur der Stadt profitiert.

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