Die Schweiz hat russische Vermögen in Höhe von 7,5 Milliarden Franken gesperrt. (Symbolbild: Keystone)
Schweiz

So viel russisches Geld liegt gesperrt auf Schweizer Banken

7,5 Milliarden Franken russischer Vermögenswerte sind in der Schweiz zurzeit eingefroren. Das gab das Seco am Donnerstag bekannt.

Alle Gelder stehen im Zusammenhang mit dem Ukraine-Krieg, heisst es weiter. Laut dem Staatssekretariat für Wirtschaft (Seco) gelte die Summe per 25. November 2022.

Zudem sind 15 Liegenschaften in sechs Kantonen gesperrt. Bis zum 3. Juni 2022 wurden dem Seco bestehende Einlagen von russischen Staatsangehörigen und natürlichen und juristischen Personen in Russland in der Höhe von 46,1 Milliarden Franken gemeldet, teilte das Seco am Donnerstag mit.

Es ist verboten, Einlagen von russischen Staatsangehörigen oder in Russland niedergelassene natürliche und juristische Personen entgegenzunehmen, sofern der Gesamtwert der Einlagen pro Person 100’000 Franken übersteigt, wie es weiter hiess. Bestehende Einlagen über 100’000 Franken mussten dem Seco bis am 3. Juni gemeldet werden.

1’239 Personen und 116 Unternehmen sanktioniert

Das Staatssekretariat für Wirtschaft (Seco) hat in der Schweiz im Zusammenhang mit dem Ukraine-Krieg bisher zudem 1’239 Personen und 116 Unternehmen sanktioniert.

Ausserdem wurden dem Seco im Zusammenhang mit den Sanktionen gegen Russland bis Ende November von 121 Personen oder Banken 7548 Geschäftsbeziehungen gemeldet. Das entspricht 46,1 Milliarden Franken, wie das Seco am Donnerstag vor den Medien in Bern mitteilte.

Im Zusammenhang mit den Belarus-Sanktionen gab es 294 Meldungen, was einem Wert von 0,4 Milliarden Franken entspricht.

Diese gemeldeten Konten gehören laut Seco aber nicht-sanktionierten Personen. Die Konten seien also nicht gesperrt. Es gehe vielmehr darum, eine Übersicht über russische und belarussische Gelder in der Schweiz zu erhalten, hiess es weiter.

1 Kommentar

  1. Wie der ehemalige US-Präsident Barack Obama bereits am 25.03.2014 in Den Haag sagte, Russland ist nur eine Regionalmacht. Das wird Russland jetzt erst recht auch bleiben.Report

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