Neu geschützt: das 1901-1903 erbaute Mehrfamilienhaus an der Herbstgasse. (Bild: Denkmalpflege Basel-Stadt)
Basel

79 neue schützenswerte Bauten im St. Johann

Im St. Johann-Quartier wurden 79 Bauten und Bauensembles neu ins Inventar der schützenswerten Bauten aufgenommen. Die Denkmalpflege ging bei der Wahl neue Wege.

Die neu ins Schutzinventar aufgenommenen Bauten sind höchst unterschiedlicher Art, wie dem am Mittwoch veröffentlichten Inventar zu entnehmen ist. Mit dabei sind zum Beispiel ein rund 200 Jahre alter ehemaliger Bauernhof an der Landesgrenze zu Frankreich, ein Industriebau von 1959 und ein 1901 bis 1903 erbautes Mehrfamilienhaus im Zentrum des Quartiers.

Für die Aktualisierung des Inventars für das St. Johann-Quartier habe die Denkmalpflege erstmals ein dialogorientiertes Vorgehen gewählt, heisst es im Communiqué. Das habe Pioniercharakter für die Schweiz.

Subjektive Empfindungen sind wichtiger

Mit dem Einbezug der Quartierbevölkerung und von externen Fachleuten aus den Bereichen Politik, Wirtschaft sowie Fachverbänden seien auch Aspekte abseits der gängigen Denkmalschutzkriterien stärker berücksichtigt worden. Dazu gehören subjektive Empfindungen, welche Bauten oder Ensembles für den Charakter und die Identität des Quartiers wichtig sind.

Die so gestaltete Aktualisierung des Inventars macht nun den Anfang. In den nächsten Jahren werden die Inventare für das Quartier Am Ring und die Gemeinde nach der gleichen Methode aktualisiert.

Das Inventar der schützenswerten Bauten ist unter dem Stichwort «Raumplanung» auf der interaktiven Karte auf map.geo.bs.ch aufrufbar.

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