Murat Yakin will mit der richtigen Aufstellung gegen Kamerun drei Punkte einfahren. (Bildmontage: Telebasel)
International

Wen stellt Yakin zum Auftakt gegen Kamerun auf?

Am Donnerstag startet die Schweiz gegen Kamerun in das WM-Abenteuer. Die heisseste Frage vor der Partie: Wie stellt Yakin auf?

Bereits um 11 Uhr rollt am Donnerstagvormittag der Ball. Gegen Kamerun braucht die Nati unbedingt einen Sieg. Vor diesem wichtigen Spiel diskutiert man untereinander natürlich über die Aufstellung. Die meisten Positionen sollten bereits jetzt klar sein. Oder sorgt Yakin doch für eine Überraschung?

Telebasel schickt diese Schweizer Aufstellung gegen Kamerun ins Rennen:

(Grafik: Telebasel)

Tor:

Im Tor ist die Hierarchie klar: Yann Sommer ist wieder fit, also steht er auch im Kasten. Als erster Ersatz würde Gregor Kobel bereit stehen.

Abwehr:

In der Abwehr wird es zu keinen Überraschungen kommen. Widmer, Akanji und Rodriguez sind gesetzt. Einzig Elvedi könnte durch Schär ersetzt werden, jedoch spielte Elvedi in der Nati zuletzt meist souverän und deshalb gibt es für Yakin eigentlich keinen Grund, da einen Wechsel vorzunehmen.

Mittelfeld:

Im zentralen Mittelfeld sind Captain Granit Xhaka und Remo Freuler gesetzt. Die Frage ist, wer neben oder leicht vor ihnen spielt. Zuletzt übernahm diese Rolle oft der Frankfurter Djibril Sow. Er ist auch bei seinem Verein Eintracht Frankfurt ein sicherer Wert. Denis Zakaria spielte bei Juventus und Chelsea bisher nie gross eine Rolle und reist mit sehr wenig Spielpraxis an die WM. Ein Risiko also. Deshalb wird sich Yakin mit grosser Wahrscheinlichkeit für die sicherere Variante mit Sow entscheiden.

So wäre noch die Frage nach den Flügeln. Da war Steven Zuber an der EM immer ein sicherer Wert. Er verpasste die Spiele nach der EM aber verletzungsbedingt und so spielte sich der Augsburger Ruben Vargas in die Startelf. Er wird auch gegen Kamerun beginnen. Praktisch immer gesetzt ist auch Xherdan Shaqiri, sein Platz wäre demnach auf dem rechten Flügel.

Ausser Yakin will eine etwas offensivere Variante fahren, dann würde Shaqiri hinter Embolo starten, Sow draussen bleiben und Noah Okafor auf rechts beginnen. So könnte man gegen die schnellen Kameruner mit viel Speed ankommen. Jedoch wäre Okafor aber auch ein guter Joker, der in Halbzeit 2 dann neuen Schwung in die Partie bringen könnte.

Sturm:

Mittlerweile hat Embolo den Platz von Haris Seferovic als Sturmspitze übernommen. Seferovic war zum einen länger verletzt und bei seinem neuen Verein Galatasaray Istanbul kam er bisher nur zu wenig Spielzeit. Embolo hingegen blüht bei seinem neuen Arbeitgeber AS Monaco so richtig auf. In der Nati hat er den Part als Sturmspitze nun schon mehrmals gespielt und war auch schon mehrmals erfolgreich. Deshalb wird sich Yakin am Donnerstag mit grosser Wahrscheinlichkeit wieder für Embolo als Spitze entscheiden.

So würde Telebasel aufstellen:

(Grafik: Telebasel)

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