Die Architekten Pierre de Meuron (l) und Jacques Herzog haben ihre Nachfolge geregelt. (Archivbild: Keystone)
Basel

Herzog & de Meuron verkaufen Architekturbüro

Die Architekten Jacques Herzog und Pierre de Meuron haben ihre Nachfolge geregelt. Sie verkaufen ihr Architekturbüro an Schlüsselmitarbeitende.

Die Architekten Jacques Herzog und Pierre de Meuron haben die Nachfolge des gleichnamigen Architekturbüros geregelt. Sie verkaufen die Firma an Schlüsselmitarbeitende, wie das Wirtschaftsmagazin «Bilanz» (Vorabdruck zur Ausgabe vom 25.11.) berichtet.

Kürzlich sei mit den 15 Partnerinnen und Partnern der Firma ein Aktionärsbindungsvertrag abgeschlossen, so der Bericht. Dieser regelt, wie das Unternehmen Schritt für Schritt von den zwei Gründern an die Schlüsselmitarbeitenden verkauft wird. «Solange wir beide gesund sind, machen wir weiter», sagt Pierre de Meuron Adrian Keller werde weiterhin das operative Geschäft als CEO leiten.

«Klare Perspektive und Verbindlichkeit»

«Dieser konkrete und bindende Plan gibt allen anderen Mitarbeitenden und unseren Kunden eine klare Perspektive und Verbindlichkeit», sagte Pierre de Meuron. Das Büro wurde 1978 gegründet und 1997 in eine AG umgewandelt. Nebst dem Hauptsitz in Basel unterhält die Firma Standorte etwa in Hongkong, Berlin, München, London, New York und San Francisco.

Das Beteiligungsmodell bestehe schon seit 2009. Der Anteil der Gründungspartner an der Firma liege nun bei rund 60 Prozent. Weitere Aktienpakete werden jährlich werden von den PartnerInnen erworben, heisst es im Magazin weiter. Gleichzeitig seien spezielle Stimmrechtsaktien geschaffen worden, die Herzog und de Meuron auch mit kleinerem Aktienanteil die Stimmenmehrheit sichern, solange sie aktiv sind.

Die Gruppe mit 15 Gesellschaften beschäftigt mittlerweile rund 600 Mitarbeitende und Branchenkenner schätzen den Marktwert der Firma auf deutlich über 100 Millionen Franken. Bekanntheit erlangten die Architekten mit Bauten wie der Tate Gallery in London, der Elbphilharmonie in Hamburg, dem Olympiastadion in Peking oder den Fussballstadien in München und Basel.

2 Kommentare

  1. Schämt euch ihr zwei.. für die Sklavenzimmer die ihr im Libanon gebaut habt.. schämt euch!! So etwas menschenverachtentes unter dem Deckmantel Architektur habe ich noch nie gesehen.. für Geld machen die zwei alles!!.. schämt euchReport

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