Granit Xhaka (rechts) und Murat Yakin brennen auf das erste WM-Spiel gegen Kamerun. (Bild: Keystone)
International

«Wir sind hier, um Geschichte zu schreiben!»

Trainer Murat Yakin und Captain Granit Xhaka geben sich am Tag vor dem WM-Auftakt gegen Kamerun selbstbewusst und angriffig. Man will Historisches schaffen.

«Wir treffen hier eine der besten Schweizer Nationalmannschaften an, die es je gegeben hat. Wir sind top-vorbereitet», erklärte Murat Yakin am Pflichttermin vor dem ersten Gruppenspiel vor der internationalen Presse. Und: «Wir sind hier, um Geschichte zu schreiben!» Gegen Kamerun, dessen Offensive um Eric Maxim Choupo-Moting, Vincent Aboubakar und Karl Ekambi Toko jede Abwehr vor Probleme stellen könne, wolle man einen guten, dominanten Start hinlegen und guten Fussball zeigen.

Personell schaffte Yakin in einigen Punkten vorgängig Klarheit. «Yann Sommer wird spielen, Xherdan Shaqiri wird beginnen.» Sommer sei topfit und in Topform wie vor der Verletzung. Shaqiri habe im Training gezeigt, wie wertvoll er für die Mannschaft sei. Am unklarsten könnte sein, wer im 4-2-3-1 auf dem linken Flügel beginnt: Ruben Vargas, der im September in der Nations League geglänzt hat, oder Noah Okafor, der seine internationale Klasse bei Salzburg in der Champions League unterstrichen hat.

Xhaka: «Früher gab es immer Unruhe»

Auch Granit Xhaka verwies auf die perfekte Vorbereitung und vielversprechende Verfassung seiner Mannschaft: «Früher gab es immer Unruhe, jetzt haben wir es zum ersten Mal ruhig.» Er wolle aus Respekt vor den früheren Auswahlen nicht behaupten, dass es die beste Schweizer Nationalmannschaft aller Zeiten sei. Man sei aber vielleicht erfahrener, vielleicht hungriger und vielleicht selbstbewusster.

In die Debatte um das Verbot der bunten Captainbinde schalteten sich Xhaka und Yakin auch auf Nachhaken nicht ein. Yakin bedankte sich beim Staff dafür, dass er das Thema von der Mannschaft fernhält. Xhaka meinte mit Nachdruck: «Wir wollen uns auf den Fussball konzentrieren und müssen uns auf uns konzentrieren. Wir sind hier um Fussball zu spielen.»

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