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Basel

Meryl Marty: «Als Schauspielerin bin ich negative Kritik gewohnt»

Meryl Marty wartete lange auf eine Rolle wie diese. Für die erste Staffel von «Die Beschatter» gab es viel Kritik vom Publikum. Wie geht die Baslerin damit um?

Die erste Staffel der Basler Krimikomödie «Die Beschatter» brachte nicht den erwünschten Erfolg. Die Zuschauerzahlen sind nach der ersten Folge massiv eingebrochen. «Leider hat sich der Abwärtstrend fortgesetzt», wie SRF-Sprecherin Nadine Gliesche auf Anfrage von Telebasel bestätigt. Ende Oktober schauten noch rund 441’000 ZuschauerInnen die erste Folge, die letzte wurde nur noch von 202’000 gesehen. Ob es eine Fortsetzung geben wird, ist angesichts der Quoten noch nicht klar.

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«Geschichte ist noch nicht abgeschlossen»

Für Schauspielerin Meryl Marty wäre das Ende von «Die Beschatter» ein herber Rückschlag. Die Baslerin habe viel Freude an den Dreharbeiten in ihrer Heimatstadt, sagt sie gegenüber Telebasel. In ihrer Rolle als als energische und impulsive Agotha Bayani hat sie viele überzeugt und gilt als die Neu-Entdeckung und heimlicher Star der Serie. «Die Geschichte ist einfach noch nicht abgeschlossen und ich würde Agotha gerne weiter begleiten, damit sich der Charakter auch weiterentwickeln kann», so die 32-Jährige Marty.

In den sozialen Medien gab es seitens Publikum teils harsche Kritik für die Krimikomödie. Es fehle an Spannung und der Mix aus Krimi und Komödie gelinge nicht immer. Davon lässt sich Marty nicht beirren. Negative Kritik sei sie in ihrem Beruf gewohnt: «Als Schauspielerin steht man einfach in der Schusslinie. Oft ist es so, dass diejenigen, die etwas auszusetzen haben, ihre Meinung eher preisgeben als jene, die daheim auf dem Sofa liegen und die Serie mögen», so die Baslerin. «Ich gebe immer mein Bestes und versuche, alles zu geben. Deswegen nehme ich das auch nicht persönlich.»

Marty bleibt positiv

Letzten Donnerstag ging mit Folge 6 das Staffelfinale über den Sender. Mehrere Kritiken zum Ende der Staffel fallen deutlich besser aus als noch am Anfang. Ob das für eine Fortsetzung ausreicht, wird sich zeigen. Und auch wenn die Zukunft von «Die Beschatter» derzeit auf der Kippe steht, bleibt Meryl Marty zuversichtlich: «Wenn es nicht sein soll, dann geht irgendwo ein anderes Türchen auf».

3 Kommentare

  1. Für mich – und etliche Freundinnen und Freunde – ist der Fall klar: «Die Beschatter» ist gelungen. Die Serie ist unterhaltend, dramatisch, oft überraschend, hat Witz und Tempo; Regie und Schauspielerführung lassen nichts zu wünschen übrig, die Figuren sind liebenswert, lebensecht und überzeugend verkörpert. Kurz – diese Basler Krimiserie erfreut sicher nicht nur uns Einheimische!Report

  2. Der Beschatter hat von Folge zu Folge weniger Zuschauer. SRF überlegt, die Serie abzubrechen.
    Das ist Fact.
    An was es liegt müssen wir hier nicht auseinandernehmen. Aber die Zuschauer entscheiden mit ihrem Sehverhalten und Quote.
    Interessant ist, das oft billige Filme erfolgreicher sind als «Der Beschatter» mit grosszügigem BS-Lotteriefonds-Geld finanziert und mit viel SRF-(Gebühren-)Geld produziert.
    Fazit: Geld allein ist beim Film nicht alles, und: Erfolg lässt sich nicht kaufen.Report

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