Basel-Stadt und Riehen lassen eine Tieferlegung der Wiesentalbahn in Riehen prüfen. (Archivbild: Keystone)
Basel

Neue Wiesentalbahn-Studie in Auftrag gegeben

Der Kanton Basel-Stadt und Riehen möchten eine zusätzliche Studie für eine Untertunnelung der Wiesentalbahn im Dorfkern von Riehen in Auftrag geben.

Die Kosten für die zusätzlichen Untersuchungen werden in einer Mitteilung der Basler Regierung vom Dienstag auf 6,1 Millionen Franken beziffert und sollen zur Hälfte vom Kanton Basel-Stadt und Riehen geteilt werden.

Mit der von der Deutschen Bahn erstellten Zusatzstudie soll die Tieferlegung der Wiesentalbahn geprüft werden. Konkret soll der rund 1 Kilometer lange doppelspurige Tunnel gemäss Mitteilung zwischen der Riehener Inzlinger- und der Bettingerstrasse zu liegen kommen und über eine unterirdische S-Bahn-Haltestelle verfügen. Die technische Machbarkeit einer solchen Lösung sei bereits bestätigt worden.

Zudem sollen Testplanverfahren flankierende Massnahmen für die Varianten «hoch» und «tief» sowie Chancen und Risiken des geplanten Doppelspurausbaus aufzeigen.

Taktfahrplan ausbauen

Der Taktfahrplan der Wiesentalbahn S6 nach Zell (D) soll zwischen dem Badischen Bahnhof in Basel und Lörrach von 30 Minuten auf 15 Minuten halbiert werden. Dies ist Teil der Bahnplanung «Ausbauschritt 2035», dem das Bundesparlament 2019 zustimmte.

Für diese Taktverdichtung braucht es einen Doppelspurausbau in Riehen. Der Riehener Gemeinderat lehnt einen oberirdischen Ausbau der Wiesentalbahn jedoch ab. Momentan erarbeitet die Deutsche Bahn die Vorstudien für den oberirdischen Doppelspurausbau der Wiesentalbahn. Diese sollen voraussichtlich 2025 vorliegen.

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