Das ESAF war beim Publikum ein voller Erfolg. Die Finanzen dürften den Veranstaltern weniger Freude bereiten. (Bild: Keystone)
Baselland

ESAF Pratteln: Nach der Euphorie das Defizit?

Mangelndes Interesse an VIP-Tickets und Gruppenunterkünften: Das ESAF Pratteln stellt ein Defizit von 2 bis 4 Millionen Franken in Aussicht.

In einer Medienmitteilung vom Montag informiert der OK-Präsidialausschuss, dass «aufgrund der aktuell vorliegenden Rechnungsprognose das Erreichen einer ausgeglichenen Festabrechnung eine Herausforderung darstellt.» Es brauche «weiterhin grosse Anstrengungen für den Ausgleich von Aufwand und Ertrag». Will heissen: Ein Defizit steht im Raum. Beziffert wird er mit 2 bis 4 Millionen Franken.

Dafür werden mehrere Gründe angegeben. Zum Einen sei die Erschliessung des Festgeländes mit Wasser, Abwasser und Strom sowie das ÖV-Angebot mit dem temporären Ausbau des Bahnhofs Pratteln und dem Bedarf an weiteren Infrastrukturen nicht kostendeckend finanzierbar gewesen. Zum Anderen habe man Mindereinnahmen bei den VIP-Tickets und Supporterschaften verzeichnet – sowie aufgrund der geringen Nachfrage nach Gruppenunterkünften in Sporthallen und Zivilschutzanlagen.

Bis März 2023 soll die Schlussabrechnung vorliegen.

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