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Der Telebasel News-Beitrag vom 19. November 2022
Basel

La Nefera gewinnt den Basler Pop-Preis

Glückstränen an der Verleihung des Basler Pop-Preises: Die Urban-Musikerin Jennifer Perez alias La Nefera gewinnt 20'000 Franken.

2018 hatte sie sich entschieden, alles auf die Karte Musik zu setzen. Dann kam Corona: Für die Basler Rapperin Jennifer Perez alias La Nefera erwies sich der Zeitpunkt, zu dem sie ihren Brot-Job kündigte und sich der Kunst widmen wollte, als der schlechteste in vielen Jahren.

Jetzt hat sich der Entscheid verspätet als richtig erwiesen: Im Bauch der «Gannet», dem Party- Schiff im Basler Rheinhafen, konnte La Nefera am Freitagabend den mit 20’000 Franken dotierten Basler Pop-Preis entgegennehmen. Sie konnte ihr Glück kaum fassen und musste den Freudentränen den Vortritt lassen, bevor sie sich auf der Bühne für die Verleihung des Preises bedanken konnte.

Perez setzte sich gegen die Basler Musikerin Anna Aaron, den aus seiner Wahlheimat New York zurückgekehrten Sänger Sam Himself und den in Berlin lebenden DJ, Clubmusiker und Grafiker Mehmet Aslan durch.

Kurz vor der Verleihung gekürt

Laut Musikbüro-Geschäftsführer Alain Schnetz wurde die Siegerin aus den Reihen der vier Nominierten von der fünfköpfigen Fachjury erst am Freitagnachmittag gewählt. Die Jury ist bewusst aus nicht in der Region verwurzelten Expertinnen und Experten zusammengesetzt. Damit soll die Wahl versachlicht werden.

Überzeugt hatte La Nefera gemäss den Jurymitgliedern Bjørn Schaeffner und Valeska Steiner mit ihren energiegeladenen Auftritten und ihrer bemerkenswerten Bühnenpräsenz. Die Baslerin mit dominikanischen Wurzeln beindrucke ausserdem durch ihr grosses Engagement für Frauenrechte.

Der Preis soll sowohl finanziell einen Anschub leisten helfen, als auch die Wertschätzung für die Musikschaffenden ausdrücken und Ihnen Sichtbarkeit verleihen. Alain Schnetz bezeichnet ihn denn auch als einen wichtigen Beitrag im gesamten Förderkonzept.

Der Basler Pop-Preis wird vom Musikbüro, dem ehemaligen RFV, in der Regel alle zwei Jahre verliehen. Er besteht aus dem Hauptpreis in Höhe von 20’000 Franken, einem Anerkennungspreis von 6’000 Franken, den dieses Jahr der Love-Bugs-Musiker Adrian Sieber erhielt, und einem Branchenpreis von 2’000 Franken für Personen, die sich in Positionen hinter und neben der Bühne um das Musikschaffen verdient gemacht haben. Dieser ging an Jennifer Jans.

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