Basel-Stadt und Basel-Landschaft sind die einzigen Kantone, die nicht Teil des Hooligan-Konkordats sind. (Bildmontage: Telebasel/Keystone)
Basel

Sollen die beiden Basel Teil des Hooligan-Konkordats werden?

Mit Ausnahme der beiden Basel sind sonst alle Kantone Teil des Hooligan-Konkordats. Können sich Basel diese Alleingänge noch leisten?

Mit dem Hooligan-Konkordat ist in der Schweiz der Umgang mit gewalttätigen Hooligans geregelt. Alle Schweizer Kantone sind Teil dieses Konkordats. Aber wirklich alle? Nicht ganz, von den 26 Kantonen haben sich zwei Halbkantone gegen einen Beitritt zum Hooligan-Konkordat entschieden: Basel-Stadt und Baselland. Gerade Basel-Stadt argumentiert mit der Begründung, dass im Stadtkanton eine erfolgreiche Fan-Arbeit zwischen der Fanszene dem FCB und Basel-Stadt gemacht werde und es daher keine strengeren Regelungen wie in der restlichen Schweiz braucht.

In Baselland sieht es da etwas anders aus. Wollte sich 2014 innerhalb des Landrates noch niemand für das Hooligan-Konkordat aussprechen, hat sich das nun geändert. Sowohl die Baselbieter Polizei als auch die Regierung sind einem Beitritt nicht abgeneigt. Auch die Chancen im Parlament stehen diesmal besser als noch vor acht Jahren.

Ist dies das richtige Vorgehen oder fahren die beiden Basler Kantone besser mit ihrem eigenen Weg im Umgang mit der Fussball-Fan-Szene? Machen Sie jetzt mit bei der Telebasel Wochen-Umfrage.

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