(Bild: Keystone)
Basel

Stan Wawrinka steht in den Viertelfinals

Grosser Jubel an den Swiss Indoors: Stan Wawrinka schafft es in die Viertelfinals. Der Schweizer beweist Nerven und kann sich gegen Nakashima durchsetzen.

Stan Wawrinka (ATP 194) steht an den Swiss Indoors nach einem Sieg gegen Brandon Nakashima (ATP 44) in den Viertelfinals. Der 37-jährige Waadtländer bestätigte seinen Exploit in der 1. Runde gegen die Weltnummer 3 Casper Ruud und setzte sich auch gegen den aufstrebenden Amerikaner 6:4, 5:7, 6:4 durch.

In seinem fünften Basel-Viertelfinal trifft Wawrinka am Freitag auf den als Nummer 6 gesetzten Spanier Roberto Bautista Agut. Dieser setzte sich ebenfalls überzeugend gegen den Altmeister Andy Murray durch (6:3, 6:2).

Wawrinka zeigte sich erneut äusserst konzentriert und effizient – bis zum Moment, als er zum Matchgewinn aufschlagen konnte. Sowohl im ersten als auch im zweiten Satz nützte er gleich seine erste Breakchance zum 5:4 respektive 4:3. Bei eigenem Service geriet er zunächst nur einmal – Mitte des zweiten Satzes – in Bedrängnis. Mit fünf guten Aufschlägen in Folge wischte er aber das 0:40 weg – und holte gleich darauf selber zum vermeintlich vorentscheidenden Break aus. Darauf konnte der 16 Jahre jüngere Kalifornier, der erst kürzlich in seiner Heimatstadt San Diego seinen ersten ATP-Titel gefeiert hatte, aber noch einmal reagieren.

Erst zum sechsten Mal im Viertelfinal

Nakashima packte sein bestes Tennis aus, Wawrinka musste zum 5:5 erstmals im Turnier seinen Aufschlag abgeben – und gleich darauf ein zweites Mal. Ausgerechnet in dieser kapitalen Phase liess ihn sein erster Service im Stich. Im dritten Durchgang war es dann wieder der Schweizer, der seine Chance zur 5:4-Führung nützte – und diesmal liess er sich die Butter nicht mehr vom Brot nehmen. Nach 2:14 Stunden nützte er seinen ersten Matchball mit einem Rückhand-Winner.

Im 15. Anlauf steht Wawrinka in Basel erst zum sechsten Mal im Viertelfinal. Zweimal stiess er anschliessend auch in den Halbfinal vor. Die Frage ist nun, wie er den kräftezehrenden Kampf bis am Freitagabend verdaut. In diesem Jahr erreichte erst zum zweiten Mal die Runde der letzten acht, nach Metz vor gut einem Monat. Eigentlich hatte er nach seiner Verletzungspause wegen mehrerer Fussoperationen erst 2023 wieder mit einer solch guten Form gerechnet.

Schreiben Sie einen Kommentar

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

*

Mehr aus dem Channel