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Der Telebasel News Beitrag vom 27. Oktober 2022.
Basel

Das Glaibasler Charivari steht bereits in den Startlöchern

Das Glaibasler Charivari war im Jahr 2022 ein Mega-Erfolg. Die Erwartungen an die nächste Ausgabe sind gross, die Organisatoren geben darum jetzt schon Vollgas.

Die Vorfreude ist spürbar, sobald man den Raum betritt. Am Donnerstag bringen die Veranstalter der Vorfasnachtsveranstaltung Glaibasler Charivari die Medien auf den neusten Stand. Im Cliquenkeller der Negro-Rhygass erzählen Programmchef Erik Julliard, Regisseur Lucien Stöcklin gemeinsam mit Obmann Walter F. Studer, was das Publikum beim kommenden Charivari erwartet.

Alles beim Alten, aber einfach in neu

Klassisch soll es beim Charivari bleiben. Die Veranstalter wollen sich nicht neu erfinden, schliesslich sind sie, so wie sie bis anhin produzieren, erfolgreich unterwegs. Das soll so bleiben. Aus diesem Grund verzichtet Regisseur Lucien Stöcklin auch darauf, das Ensemble zu verändern.

Das Ensemble habe bereits den Text drauf, zu Lucien Stöcklins Überraschung: «Für mich war das speziell. Sie nennen sich tatsächlich zum Teil selbst Streber. Sie haben in dieser ersten Woche wirklich viel gearbeitet.» Sie proben erst seit einer Woche. Das Skript muss so gut sein, dass einzelne aus dem Ensemble es nicht mehr aus der Hand legen können. «Jemand hat gesagt: ‹Ich wollte immer etwas anderes machen, es hat mich aber immer wieder gepackt und ich nahm das Textbuch wieder hervor und habe mich lieber darauf konzentriert’», erzählt Lucien Stöcklin. Wobei wahrscheinlich aber auch noch Motivation vom guten Gelingen der letzten Ausgabe mitschwingt.

Als Schnitzelbangg werden, wie gewohnt, d Gwäägi auftreten und auch d Gryysel werden einen Auftritt haben. Nebst der Unterhaltung soll auch für Musikeinlagen gesorgt sein. Es tritt die Fasnachtsclique Basler Rolli auf und die Negro-Rhygass sollen für Guggenmusik-Klänge sorgen. Zudem tritt die Pfeifergruppe Schäärede auf und das Publikum erwartet eine Neuheit, die eigentlich schon ganz alt ist.

«Das Trio Piccolo Piano: Das ist eigentlich eine Nummer, die es bereits in den 70er-Jahren gegeben hatte, ein Trio aus zwei Piccolo und einem Piano», heisst es vom Programmchef Erik Julliard. Damals bestand das Trio aus drei Männern. Jetzt sind es drei Frauen, darunter auch die Frau des Programmchefs – er scheint begeistert: «Das ist sicher etwas ganz Neues, was wir aber trotzdem wie neu aufleben lassen.»

«Du musst und kannst nicht immer alles einfach toppen»

Weil die letzte Ausgabe des Glaibasler Charivari so ein Erfolg war, spüren die Veranstalter Druck. «Der Druck ist eigentlich riesig», meint Erik Julliard und Lucien Stöcklin sagt: «Natürlich ist Druck von Aussen da.» Das wollen die Organisatoren aber nicht an sich ranlassen. Der Vergleich und Druck bringe wenig für seine Arbeit meint der Regisseur: «Ich habe die Einstellung, dass der mir Druck beim Arbeiten nichts bringt. Deswegen versuche ich es so gut, wie es geht, auszublenden», erklärt Lucien Stöcklin.

Bei Erik Julliard klingt es ähnlich, er fügt jedoch noch an: «Man sagt sich bei einer Vorbereitung, bei Sitzungen, Konzepten und so weiter einfach: Du musst und kannst nicht immer alles einfach toppen.» Ob die nächste Ausgabe vom Glaibasler Charivari die diesjährige toppen kann, entscheidet schlussendlich das Publikum. Die Vorfasnachtsveranstaltung findet vom 28. Januar bis zum 11. Februar im Volkshaus statt. Tickets sind ab sofort erhältlich.

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