Die Covid-19-Massnahmen bedeuteten für die Gastronomie grosse Einschränkungen. Für diese wurden sie entschädigt. (Bildmontage: Keystone/Telebasel)
Basel

199 Millionen Franken für Härtefälle

Im Kanton Basel-Stadt sind im Rahmen der Covid-19-Härtefallprogramme gegen 199 Millionen Franken ausbezahlt worden. 174 Millionen übernimmt der Bund.

Das Ausmass der aufgrund der Coronavirus-Massnahmen gesprochenen Unterstützungsgelder wir klarer. Im Stadtkanton wurden 1630 Gesuche im Rahmen der Covid-19-Härtefallprogramme gestellt und 199 Millionen Franken ausbezahlt. 174 Millionen davon übernimmt der Bund.

Die Gastronomie und die Hotellerie nahmen mit 66 respektive 64 Millionen Franken am meisten Unterstützungsgelder in Anspruch, wie die Basler Regierung am Dienstag mitteilte. Zu den weiteren Empfängerbranchen gehörten unter anderem Reiseveranstalter, Schausteller, Messeveranstalter, Detailhändler oder Fasnachtsbetriebe.

Insgesamt wurden während den drei Schutzmassnahmen-Programmen von 2020, 2021 und Anfang 2022 1630 Gesuche gestellt. Davon wurden 1082 bewilligt, 517 Gesuche wurden abgewiesen. 31 Gesuche befänden sich noch in Bearbeitung.

Bei der Abwicklung der Härtefallprogramme werde überprüft, ob die Betriebe sich an das gesetzliche Verbot von Dividenden- und Tantiemen-Auszahlungen für vier Jahre halten, schreibt die Regierung.

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