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Der Telebasel News-Beitrag vom 15.10.2022.
Basel

Er drehte Basels ersten Film im Jahr 1896

Zwei Basler widmen dem Schweizer Filmpionier François-Henri Lavanchy-Clark einen Film und eine Ausstellung. Sie gewähren Einblicke ins Basel rund um 1896.

Basler im Jahr 1896, die auf der Mittleren Brücke flanieren. Das ist Basels erster Film. Was wie eine Alltagssituation wirkt, wurde von François-Henri Lavanchy-Clarke genau inszeniert. Im 50-sekündigen Film treten Geschäftspartner und Familie des Basler Seidentuchfärbers Achilles Lotz gestaffelt auf.

Diese Sequenz inspirierte Filmhistoriker Hansmartin Siegrist und Filmproduzent Andreas Weber dazu, einen Film über den Waadtländer Filmpionieren Lavanchy-Clarke zu machen. «Man kann vielleicht ganz frech sagen, dass Lavanchy-Clarke eigentlich das Kino erfunden hat. Ein Kino ist ja ein Ort, der gebaut wird, um Filme darin zu zeigen. Er hat das in Genf gemacht, an der Landesausstellung 1896. Im Rest der Welt, hat man erst 1905 begonnen Häuser zu Bauen, um Filme darin zu zeigen», schwärmt Andreas Weber.

François-Henri Lavanchy-Clarke, ein Pionier, Überlebenskünstler, Geschäftsmann und Philanthrop, der neben dem Film «Lichtspieler – Wie Lavanchy-Clarke die Schweiz ins Kino holte», auch noch eine Ausstellung im Museum Tinguely gewidmet bekommt. «Bewegte Kunst und Tüftlergeist, das passt hier ins Haus», findet Weber. Sowohl die Vernissage, als auch die Premiere findet nächsten Dienstag in Basel statt.

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