Die Spieler von Napoli freuen sich über den Einzug in den Achtelfinal. (Bild: Keystone)
International

Napoli Mannschaft der Stunde

Napoli steht schon nach dem vierten Gruppenspiel als Achtelfinalist fest. Die Napoletaner gewannen gegen Ajax Amsterdam mit 4:2.

Inter Mailand und nicht der FC Barcelona hat die besten Aussichten, den Bayern München in der Gruppe C der Champions League in die Achtelfinals zu begleiten.

Eine Woche nach dem 1:0-Sieg in Mailand erreichte Inter gegen den FC Barcelona im Rückspiel im Camp Nou in einem spektakulären Fight und nach insgesamt drei Toren in der Schlussphase – zwei davon von Robert Lewandowski für Barça – ein 3:3. Inter liegt nun drei Punkte vor Barcelona und hat die Wertung der direkten Begegnungen für sich entschieden.

Die Wahrscheinlichkeit ist also sehr hoch, dass Barça trotz seines Aktivismus in der Transferperiode nach der Winterpause bestenfalls noch in der Europa League weiterspielen kann. Die Interisti führten in der spektakulären Partie nach 82 Minuten 2:1 und nach 89 Minuten – Robin Gosens traf – 3:2. Aber Lewandowski hielt die Chancen des FC Barcelona am Leben.

Nebst Inter tut sich aus der Serie A auch Napoli hervor – sogar doppelt. Die Mannschaft um Trainer Luciano Spalletti führt in der Serie A mit nur vier Verlustpunkten, und in der Champions League steht sie schon nach dem vierten Gruppenspiel als Achtelfinalist fest.

Am Mittwoch gewannen die Napoletaner gegen Ajax Amsterdam mit 4:2 auch das Rückspiel, nachdem sie Ajax letzte Woche in Amsterdam mit 6:1 deklassiert hatten. Beim 4:2 gingen sie bereits nach rund einer Viertelstunde 2:0 in Führung.

Auch in dieser Saison zeigt sich, dass die deutsche Bundesliga in der Champions League nur auf Bayern München zählen kann. Am Mittwoch siegten die Bayern in Pilsen, wogegen Eintracht Frankfurt bei Tottenham Hotspur und Bayern Leverkusen daheim gegen Porto weitere Niederlagen einfingen.

Brügge, in den letzten drei Saisons belgischer Meister, hat zum ersten Mal überhaupt die K.o.-Phase der Königsklasse erreicht. In der keineswegs einfachen Gruppe mit Atlético Madrid, Porto und Bayer Leverkusen büssten die Belgier mit einem 0:0 in Madrid die ersten Punkte ein, aber vom 2. Platz können sie nicht mehr verdrängt werden.

Die letzten rund zwölf Minuten spielten die Belgier in Unterzahl, und während der ganzen 90 Minuten war ihnen der langjährige Liverpooler Goalie Simon Mignolet ein starker Rückhalt. Mignolet musste in den vier Champions-League-Spielen noch kein Tor hinnehmen.

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