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Der Telebasel News-Beitrag vom 30. September 2022
Basel

Forschende der Uni Basel prägen die Eingriffe der Zukunft

Eine Forschungsgruppe der Universität Basel entwickelt einen Ablauf in der Medizin-Technik, den es so noch nicht gibt.

Dank einem Roboter, 3D-Planung und 3D-Druck können Implantate künftig schneller und präziser eingesetzt werden. Eine Forschungsgruppe der Universität Basel hat neue Abläufe entwickelt deren Ziel es ist, diese ins Spital zu bringen. Damit ist Basel weltweit führend in Feld der Medizin-Robotik.

Eingriffe bis jetzt von Hand

Bis jetzt wurden Eingriffe, wie etwa die Tumorentfernung am Kiefer, von Hand gemacht. Sie benötigten einen grossen Schnitt am Hals und das Tumorgewerbe wurde mit einer Titanplatte ersetzt. Dies führte zu längeren Operationszeiten und einem Implantat, welches nicht auf den Patienten zugeschnitten war. Das Projekt Miracle möchte genau diese Schwachstellen beheben.

So sieht die Zukunft aus

«Zukünftig soll mit einem Laser über einen endoskopischen Roboter in die Mundhöhle hineingegangen werden, dadurch werden präzisere Schnitte gemacht und das Implantat können wir in Zukunft dreidimensional drucken lassen», sagt Florian M. Thieringer, Kaderarzt und Co-Leiter 3D-Druck Print Lab. Plant würden diese Operationen dann in der virtuellen Welt. Dort hat der Chirurg 3D-Bilder vor Augen und kann sich mit Spezialisten aus aller Welt treffen, um diese Operation zu planen.

3D-Drucker als wichtiges Element

Der 3D-Druck der Implantate ist einer der Ablaufschritte, die diesen Fortschritt ausmachen. «Der 3D-Druck ermöglicht es uns die Anatomie des Patienten wiederzugeben. Wir brauchen nur einen Datensatz, dann können wir vor Operationen diese anatomische Daten in ein realistisches greifbares Modell umsetzten», sagt Florian M. Thieringer.

Mit dieser Vorgehensweise ist Basel ganz vorne mit dabei. Solche Zusammenarbeiten gibt es zwar überall, aber nicht mit diesem Ablauf und dem Ziel diesen ins Spital zu bringen, sagt der Co-Leiter.

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