Die Zeit des Tüftelns ist vorbei: Murat Yakin setzt auf seine stärkste Startelf. (Bild: Keystone)
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Murat Yakin: «Die Besten werden spielen»

Am Tag vor dem Nations-League-Spiel gegen Spanien stellte sich Murat Yakin den Medien. Angesichts des drohenden Abstiegs setzt er auf die stärkste Elf.

Murat Yakin setzt am Samstag (20.45 Uhr) gegen Spanien ohne Abstriche auf seine stärkste Formation. «Die Besten werden spielen», kündigt er am Tag vor dem zweitletzten Spiel in der Nations League in Saragossa an.

Abstieg droht

«Wir wissen, was auf uns zukommt», sagte Yakin angesichts dessen, dass sich die Schweiz und Spanien zum fünften Mal in den letzten zwei Jahren begegnen. Dass die Spanier zu den Favoriten auf den WM-Titel gezählt werden, sei kein Zufall. «Sie spielen technisch auf dem allerhöchsten Level, kombinieren sehr schnell.»

Mit personellen Überraschungen ist in den Partien gegen Spanien und drei Tage später in St. Gallen gegen Tschechien aufgrund des drohenden Abstiegs und der nahenden WM nicht mehr zu rechnen. «Es ist ganz klar: Die Besten werden spielen», kündigte Yakin an. Die Zeit des Tüftelns sei vorbei.

Wer spielt an der Seite von Granit Xhaka?

In der Defensive gibt es damit vor dem Anpfiff am Samstagabend keine Fragezeichen, zumal Fabian Schärs Offensivdrang gegen die Spanier weniger gefragt ist. «Die Verteidigung steht, davor ist auch Granit Xhaka gesetzt», verriet Yakin. Vor Yann Sommer werden also Silvan Widmer, Manuel Akanji, Nico Elvedi und Ricardo Rodriguez eine Viererkette bilden.

Wer im Mittelfeld neben Captain Xhaka und wohl Remo Freuler aufläuft – Sow oder Zakaria -, wollte sich Yakin bis zum Abschlusstraining und den letzten Gesprächen mit den Spielern offenlassen. Vorne dürften Xherdan Shaqiri und Breel Embolo über die Seiten kommen und Haris Seferovic im Sturmzentrum beginnen.

Spanien ohne Ramos

Auf Seiten der Spanier, die als aktueller Gruppenerster auf Kurs Richtung Finalturnier im Juni 2023 sind, muss Trainer Luis Enrique ohne die Verletzten Gerard Moreno, Dani Olmo und Mikel Oyarzabal auskommen.

Auf den einstigen Abwehrchef Sergio Ramos verzichtete Enrique in seinem Aufgebot mit den Worten, er habe «die besten Innenverteidiger aufgeboten». Neben Eric Garcia vom FC Barcelona ist in der Innenverteidigung der Spanier mit dem Leeds-Spieler Diego Llorente oder Villarreals Pau Torres zu rechnen.

Die möglichen Aufstellungen
Estadio La Romareda, Saragossa. – Samstag, 20.45 Uhr. – SR Turpin (FRA).
Spanien: Simon; Carvajal, Garcia, Diego Llorente, Alba; Gavi, Busquets, Pedri; Sarabia, Morata, Ferran.
Schweiz: Sommer; Widmer, Akanji, Elvedi, Rodriguez; Freuler, Xhaka, Sow; Shaqiri, Seferovic, Embolo.
Absenzen: Schweiz ohne Okafor (verletzt), Spanien ohne Moreno, Olmo, Oyarzabal (alle verletzt) und Ramos (nicht im Aufgebot).

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