Der Basler Jazzclub The Bird's Eye wird weiter staatlich unterstützt (Symbolbild: Keystone)
Basel

Bird’s Eye kriegt nach Corona-Verstoss wieder Finanzspritze

Über ein halbes Jahr lang musste das Bird's Eye wegen Corona-Verstössen dicht machen. Nun sind die Konflikte bereinigt und die Unterstützungsgelder bewilligt.

Der Basler Grosse Rat hat am Mittwoch Unterstützungsbeiträge für den Trägerverein des Jazzclubs The Bird’s Eye für die Jahre 2022 bis 2025 bewilligt. Weil der Club während der Corona-Krise bis im März 2022 einer Zwangsschliessung unterworfen war, wurden die Gelder für das laufende Jahr gekürzt.

Es handelt sich um einen Gesamtbetrag von 525’000 Franken, aufgeteilt auf Jahresbeiträge von 71’250 Franken für 2022 und jeweils 95’000 Franken für die Jahre 2023 bis 2025. Die Erhöhung der Jahresbeiträge um jeweils 35’000 Franken ist eine Folge der buchhalterischen Verschiebung der entsprechenden Gelder aus der Kulturvertragspauschale mit Baselland.

Zertifikatspflicht wurde nicht umgesetzt

Der Jazzclub hatte während der Corona-Krise für Negativschlagzeilen gesorgt. Der inzwischen freigestellte Geschäftsführer hatte sich geweigert, der vom Bund und vom Kanton verfügte Pflicht zum Nachweis eins Covid-Zertifikats für den Einlass nachzukommen. Der Club wurde darauf hin von September 2021 bis März 2022 behördlich geschlossen.

Inzwischen hätten die Konflikte aber bereinigt werden können, sagten die Präsidentin der Bildungs- und Kulturkommission und Regierungspräsident Beat Jans. Die bereits ausbezahlen Gelder für die Zeit der Zwangsschliessung im Jahr 2021 seien bereits zurückerstattet worden.

Der Grosse Rat zeigte sich zufrieden mit der bereinigten Situation und bewilligte die Staatsbeiträge für den Trägerverein Jazz-Live Basel mit 92 Stimmen bei nur einer Gegenstimme deutlich.

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