Auf dem Geoportal sind die Unfallschwerpunkte öffentlich einsehbar. (Screenshot: map.geo.bs.ch)
Basel

Hier kracht es am häufigsten auf der Strasse

In Basel-Stadt gibt es 29 Unfallschwerpunkte im Strassenverkehr. Diese sind seit Mittwoch, 14. September öffentlich einsehbar.

Jeder Unfall gibt ein «Strichli». So will es das Schweizer Strassenverkehrsgesetz. Und zu jedem Strichli danach ein Eintrag auf der Karte. So entsteht nicht nur eine bunte Karte (siehe unten) der Unfallstatistik; Nein. Die aus der Häufung der Unfälle sollen auch Erkenntnisse für die Verkehrssicherheit bringen.

Der Kanton veröffentlichte am Mittwoch, 14. September erstmals eine Übersichtskarte der Unfallhotspots. Diese sogenannten Unfallschwerpunkte sind in Kategorien eingeteilt. Es gab zunächst 16 Strassenabschnitte in Basel-Stadt, die seit dem Jahr 2020 unter Beobachtung stehen, wie dem Geoportal zu entnehmen war.

Vom Luzernering bis Riehen

Dazu gehörten drei Stellen am Luzernerring, zum Beispiel die Kreuzung mit der Burgfelderstrasse. Aufgeführt war auch der Erasmusplatz. Als einziger Schwerpunkt ausserhalb der Stadt Basel war der Kohlistiegkreisel in Riehen verzeichnet.

(Quelle: map.geo.bs.ch)

Bei elf weiteren Stellen mit vielen Unfällen sollen die Erkenntnisse aus der Analyse den Angaben zufolge in die Planung einfliessen. Dazu gehören beispielsweise die Verzweigungen am Aeschenplatz und am Centralbahnplatz sowie der Kreisverkehr am Neuweilerplatz.

Der Erasmusplatz gehört zu den Unfallschwerpunkten, die in Basel-Stadt unter Beobachtung stehen. (Archivbild: Keystone)

Als dritte Kategorie waren zwei weitere Unfallschwerpunkte vermerkt, die bereits saniert worden waren. In Basel war dies bei der Gabelung Münchensteiner- mit der Reinacherstrasse sowie bei der Kleinhüningeranlage der Fall.

Karte zeigt Unfälle mit Personenschaden

Seit 2013 verpflichtet das Schweizer Strassenverkehrsgesetz die Kantone, eine Analyse der Unfallschwerpunkte vorzunehmen. Diese müssten bei der Planung, beim Bau und dem Unterhalt der Strassen berücksichtigt werden. Um die Unfallschwerpunkte zu ermitteln, würden Unfalldaten nach Kategorie der Unfallschwere, Strassentyp und Ortslage klassifiziert. Dabei werde zwischen leichtverletzten, schwerverletzten und getöteten Personen unterschieden.

Ein Unfallschwerpunkt werde als solcher definiert, wenn der Berechnungswert mindestens dem Grenzwert der Normen des Verbandes der Strassen- und Verkehrsfachleute (VSS) entspricht.

Schreiben Sie einen Kommentar

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

*

Mehr aus dem Channel