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Der Telebasel News-Beitrag vom 13. September 2022.
Basel

Aktive Fasnächtler wünschten sich mehr Freiheiten

Die Fasnacht 2023 soll ohne Einschränkungen stattfinden können. Die «wilde» Pandemie-Ausgabe hatte jedoch ihre Vorzüge, die einige Aktive vermissen werden.

Nachdem Basel zweimal eine «Nicht-Fasnacht» durchmachte und die Ausgabe 2022 ohne Cortège stattfand, soll die Fasnacht 2023 ohne Einschränkungen über die Bühne gehen. Das heisst: Es gibt wieder einen Cortège am Montag und am Mittwoch.

René Häfliger von den Basler Bebbi findet das schade: «Der Cortège ist bei uns Cliquen teilweise eine Pflichtübung. Daher hätte ich es persönlich begrüsst, wenn man einen Nachmittag, wahlweise den Montag oder den Mittwoch, frei wäre.» Er wünschte sich an der Fasnacht 2023 ein bisschen weniger Struktur. Und damit ist er nicht alleine. Vielen aktiven Fasnächtlern geht es offenbar gleich. Verständnis für den Entscheid des Fasnachts-Comités hat Häfliger trotzdem. «Ich verstehe natürlich, dass man nach vier Jahren Pause jetzt nicht alles auf den Kopf stellt.»

Dass der Cortège in seiner gewohnten Form zurückkehrt, begründet das Comité so: «Die Planung der Fasnacht ist schon fortgeschritten. Sogar die Plakette ist schon in Produktion. Sie soll Ende Dezember enthüllt werden und Anfang Januar 2023 in den Verkauf gehen.»

Die Fasnacht 2023 findet vom 27. Februar bis 1. März statt. 

3 Kommentare

  1. Wer will.könnte den Cortège selber kürzer laufen, oder nur an einem tag.aber dann gibts halt weniger geld. Ich meine, das wäre auch zum überlegen.und dann wird es viele geben, die sagen, dass es nicht rendiert nur für einen nachmittag zugskostüme , laterne etc.zu machen und plötzlich gibts keine sujets mehr.will man das?Report

  2. Das Fasnachtskomitee, die selbsternannten Hüter der Fasnacht, besteht fast nur aus Cliquenmitgliedern. Dies repräsentiert weder die Fasnacht noch trägt dies zur Glaubwürdigkeit bei.

    Es gibt kein Wahlprozedere sondern das Komitee wählt selbst, auch dies eine Farce gegenüber den Chaisen, den Waggis, deb Guggen und allen Schyssdräggzyygli.

    Mehr Transparenz und Abwechslung stände dem Komiteee gut, in der jetzigen Form leider nicht glaubwürdig oder repräsentativ.Report

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