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Der Telebasel News Beitrag vom 8. September 2022.
Baselland

«Es geht nicht nur um: Wer am meisten bezahlt, bekommt am meisten Fläche»

Das einstige Schorenareal in Arlesheim heisst mittlerweile Uptown Basel. Am Donnerstag wurde es offiziell eröffnet. Dereinst soll es 2'500 Arbeitsplätze bieten.

Früher wurden hier Schaltkästen und Elektromotoren hergestellt. Und im Kern bleibt das Schorenareal oder Uptown Basel, wie es heute heisst, noch immer ein Industrieareal. Mit dem Unterschied, dass sich die Technologien geändert haben.

Dahinter steckt die private Investorenfamilie von Thomas Staehelin: «Es ist mir und meiner Familie wichtig, in dieser Region einen Akzent zu setzen. Einen Akzent für die Entwicklung der Wirtschaft und der Industrie. Für morgen, und für übermorgen.»

Das Areal war ein «Zufallsfund»

500 Millionen Franken – eine halbe Milliarde Franken – so viel kostet dieser Akzent, beziehungsweise die Entwicklung des Areals. Und dabei ist Thomas Staehelin eigentlich durch Zufall auf das Schorenareal gestossen. «In meiner Funktion als Verwaltungsratspräsident für die Firma Stamm waren wir auf der Suche nach einem Standort für einen neuen Werkhof», erinnert er sich. In Gesprächen mit der Baselbieter Regierung wurde klar, die Investorenfamilie kann das Areal kaufen, aber sie muss es weiterentwickeln.

Und nun ist diese Entwicklung voll im Gang. Erste Unternehmen sind schon Monate vor der offiziellen Eröffnung eingezogen. Wie zum Beispiel ein Unternehmen für Gebäudetechnik, sowie ein Unternehmen, das auf die Abwehr von Hackerangriffen spezialisiert ist. Einer der nächsten Mieter wird das Medizinaltechnikunternehmen Straumann sein, weil das Unternehmen mit Sitz in Basel weiter wachsen will.

Der Telebasel News Beitrag vom 8. September 2022:

(Video: Telebasel)

Gegenseitige Inspiration

Beim Aussuchen der Mieter gehe es aber nicht nur darum, wer den höchsten Preis bezahle, erklärt Uptown-Geschäftsführer Baschi Dürr. Ziel sei es, Unternehmen auszuwählen, die voneinander profitieren und sich voranbringen können. «Es ist wie bei der berühmten Kaffeemaschine, an der man sich trifft und Ideen austauscht.» Das soll bei Uptown Basel also nicht nur zwischen einzelnen Personen, sondern auch zwischen Unternehmen passieren.

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