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Der Telebasel Newsbeitrag vom 7. September 2022.
Basel

Karin Keller-Sutter betet in Basel

Am Dienstag besuchte Bundesrätin Karin Keller-Sutter Basel für einen Gottesdienst. In der Elisabethenkirche betete sie für Frieden in der Ukraine.

Hoher Besuch in der offenen Elisabethenkirche – Nein es ist kein Geistlicher, der Basel eine Audienz abstattet, sondern die Bundesrätin Karin Keller Sutter, die am Dienstagabend in der ersten Reihe sitzt. Es ist das Friedensgebet der Elisabethenkirche, von dem Keller-Sutter in den Medien erfahren hat. «Ich denke das gemeinsame Gebet,  drückt den kollektiven Wunsch nach Frieden aus», so Keller-Sutter.

Der FDP-Bundesrätin ginge es aber auch um Demut. «Das Resultat ist nicht in unseren Händen, sondern wir erbitten es von Gott. Nur er allein kann schlussendlich entscheiden», so Keller-Sutter. Viel ausser beten könne man aus Schweizer Sicht also nicht machen, um den Krieg zu beenden. Die Justizministerin betont aber auch, dass man auch sonst mache, was man könne. Sei es mit Vermittlungsarbeit, Humanität oder Sanktionen.

Keller-Sutter betont auch, dass die Solidarität in der Bevölkerung immer noch gross sei. Dass sie aber nicht mehr so gross ist, wie zu Kriegsbeginn, sieht man auch in den halbvollen Reihen der Elisabethenkirche. «Anfangs machten wir die Gebete wöchentlich, weil das Bedürfnis gross war. Nun sind die Bedürfnisse aber anders geworden und es hat sich eingespielt, dass es monatlich am ersten Dienstag im Monat, 18.30 Uhr stattfindet», sagt Co-Leiterin der Offenen Kirche Elisabethen, Anne Burgmer.

3 Kommentare

  1. Wie war das noch mit Trennung von Kirche und Staat? Die Exekutive soll etwas ausführen, nicht demütig vor sich hinbeten. Was ist das hier für eine groteske AmerikanisierungReport

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