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Der Telebasel Newsbeitrag vom 03. August 2022.
Schweiz

Buntes Treiben im grossen BULA

Die zweite Woche des grossen Pfadi Bundeslager im Wallis ist im vollen Gange. Die Pfadiabteilung St. Benno treibt es bunt auf dem kilometergrossen Zeltplatz.

Endspurt im grössten Pfadilager der Schweiz. Rund 35’000 Pfadis und Helferinnen und Helfer campen aktuell in Goms im Kanton Wallis. Die zweite Woche des grossen Pfadi Bundeslager ist im vollen Gange. Unter den Teilnehmenden ist auch die Pfadiabteilung St. Benno, deren Mitglieder aus Binningen, Bottmingen und Basel kommen.

20 Minuten Fussmarsch bis zum Lagerzentrum

Die Zeltplätze des Bundeslager (Bula) ziehen sich kilometerweit über vier Gemeinden von Goms. Die hinterste von ihnen ist Ulrichen. Dort ist seit zwölf Tagen das Zuhause der St. Bennos. Vom Zeltplatz bis zum Bulavard (Attraktionsmeile und Herzstück des Bundeslagers) gilt es einen zwanzigminütigen Fussmarsch zu bewältigen.

Bling, die zweiundzwanzigjährige Pfadileiterin fasst den Lageralltag zusammen. Planungsmässig sei das Bula entspannter, denn durch die verschiedensten Programmangebote gibt es weniger zu planen, doch: «Trotzdem ist alles sehr vollgepackt, durch die ganzen Laufzeiten, die man benötigt um irgendwohin zu laufen.» Das Gelände ist so gross wie 170 Fussballfelder.

Die beliebteste Krawatte auf dem ganzen Gelände

Über 800 verschiedene Pfadiabteilungen nehmen am Bula teil. Die Abteilungen tragen alle jeweils ihre eigene Krawatte. Die Krawatte der St. Benno stellte sich als ordentlicher Blickfang heraus. «Jeder will mit uns tauschen. Das ist kein Witz. Unsere Kinder werden jeden Tag mit ganz wilden Angeboten angefragt», erzählt Bling.

Die Krawatte lässt die Pfadiabteilung in Basel produzieren. Es handelt sich um Handanfertigungen, die vom Verein Steppenblüte gefertigt werden. Steppenblüte setzt sich für die Integration von Menschen mit gesundheitlichen Beeinträchtigungen in die Gesellschaft und Arbeitswelt ein.

Die Pfadikrawatte der Abteilung St. Benno in Regenbogenfarben scheint die beliebteste vom ganzen Bundeslager zu sein. (Bild: Telebasel)

Tauschen kommt für die 35 teilnehmenden Pfadis der St. Benno aber nicht in Frage: «Andere Fragen mich immer und das nervt mich ein wenig», meint etwa die elfjährige Mitra und ihre Antwort auf die Frage, ob sie ihre Krawatte niemals tauschen würde lautet: «Nein, nie.»

Das Bundeslager schweisst die Abteilung enger zusammen. Doch nicht nur der Geist in der eigenen Pfadi blüht während diesen zwei Wochen Bundeslager auf. Die gesamte Pfadibewegung Schweiz erlebt vierzehn Tage lang eine Gemeinschaft und Zusammenkunft, die keine Grenzen kennt.

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