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Der Telebasel Sport-Beitrag vom 29. Juli 2022. (Video: Telebasel)
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Eine Plattform für Talente in Aesch

Seit Donnerstag sind einige internationale Topvereine mit ihren Nachwuchsteams in Aesch. Am internationalen U19-Turnier messen sie sich auf höchstem Niveau.

Juventus Turin, Fulham, Valencia oder Dynamo Kiew stehen auf der Teilnehmerliste. Viele junge Talente können sich an diesem U19-Turnier auf dem Löhrenacker in Aesch auf höchstem internationalen Niveau messen. Klar, dass dieses Turnier einige Spielerbeobachter von internationalen Vereinen anlockt. Der Turnierleiter Andrea Marescalchi, der auch Präsident des FC Aesch ist, freut es besonders, wenn Spieler an seinem Turnier entdeckt und von grossen Clubs gekauft werden. Ein Beispiel dafür ist der ehemalige FCB-Verteidiger Albian Hajdari, der zu Juventus Turin gehen konnte.

Internationale Vielfalt

«Juve hat ihn hier gesehen und kaufte ihn dann. Das ist natürlich extrem interessant, dass die Spieler von den Scouts gesehen werden, von denen wir dieses Jahr wieder viele hier haben. Schon viele Spieler waren hier, die jetzt bei Manchester City, Juventus Turin, in der Nationalmannschaft oder in Basel sind. Es macht uns stolz zu sagen, dass sie mal auf dem Löhrenacker gespielt haben», sagt Andrea Marescalchi.

Sogar eine Mannschaft aus Mexiko nimmt an diesem Turnier teil. Diese internationale Vielfallt macht das Turnier so interessant, sagt FCB-Legende Massimo Ceccaroni, der auch Mitglied des Organisationskomitee ist: «Oft spielt man in der Meisterschaft gegen die gleichen Teams. Hier gibt es die Möglichkeit gegen andere Teams zu spielen, die sicherlich eine andere Qualität und Spielweise haben. Dann sieht man vielleicht, ob ein Spieler noch ein wenig mehr aus sich rausholen kann oder nicht.»

Nur wenige werden Profi

Aber nicht nur Scouts finden den Weg auf den Löhrenacker in Aesch, sondern auch Spielerberater. So auch der ehemalige FCB-Spieler Gaetano Giallanza: «Ich kenne natürlich auch den einen oder anderen internationalen Trainer oder Scout. Immer wieder treffe ich mich mit ihnen und tausche mich mit ihnen aus. Klar, wenn der eine oder andere Spieler wirklich interessant ist, schreibe ich mir den Namen auf. Wenn ich hier einen Spieler sehe, dann gehe ich auf seine Familie zu. Es sind Minderjährige, dann muss alles über die Eltern laufen.»

Und so schafft vielleicht bald ein nächstes junges Talent den Sprung vom Löhrenacker in eine Profiliga. Man muss aber auch klarstellen, dass nur ein kleiner Bruchteil der hier anwesenden Spieler ihren Traum vom professionellen Fussballer später leben wird.

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