Auf der Kraftwerkinsel in Birsfelden kann keine Wasserstoff-Pilotanlage erstellt werden. (Bild: IWB/Simon Havlik)
Baselland

Kanton erteilt Anlage für grünen Wasserstoff eine Absage

Ein Projekt auf der Kraftwerkinsel in Birsfelden sah vor, grünen Wasserstoff herzustellen. Laut Kanton sei eine solche Anlage aber nicht zonenkonform.

Auf der Kraftwerkinsel in Birsfelden kann keine Pilotanlage für die Herstellung von CO2-neutralem Wasserstoff entstehen. Die Baselbieter Baubehörden haben einem Projekt der Industriellen Werke Basel (IWB) und der Mineralölhändlerin Fritz Meyer AG eine Absage erteilt.

Konkret hat die Baselbieter Baurekurskommission dem Rekurs der IWB und Fritz Meyer AG gegen die vorangegangene Ablehnung des Baugesuchs eine Absage erteilt, wie die beiden Projektträgerinnen am Dienstag mitteilten. Eine Wasserstoffanlage auf der Kraftwerkinsel in Birsfelden sei nicht zonenkonform, so die Begründung.

Der Plan von IWB und Fritz Meyer AG war, mit überschüssigem Strom aus dem Wasserkraftwerk Birsfelden CO2-neutralen Wasserstoff herzustellen. Die Projektträgerinnen bedauern den abschlägigen Entscheid. Projekte für den Bau von Anlagen für die erneuerbare Energieproduktion hätten in der Schweiz generell einen schweren Stand, schreiben sie.

Die beiden Unternehmen verzichten darauf, gegen den Entscheid der Baurekurskommission erneut einen Rekurs einzulegen. Sie gehen aber gemäss Communiqué nach wie vor davon aus, dass die Region Basel ein «enormes Potenzial» in der Anwendung von grünem Wasserstoff habe. Konkret wollen sie in Zusammenarbeit mit den Schweizerischen Rheinhäfen weitere Projekte in diesem Bereich verfolgen.

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