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Der Telebasel News-Beitrag vom 10. Juli 2022.
Basel

Wenn eine Plauderbank zum Gespräch einlädt

Was komisch klingt, ist ernst gemeint. In Basel stehen seit einiger Zeit Plauderbänke. Sie sollen Menschen ins Gespräch bringen. Telebasel nimmt Platz.

Gut sichtbar mit oranger Schrift sind die «Plauderbänke» ausgezeichnet. Eine steht auf dem Schorenplatz im Hirzbrunnen und eine beim Wiesendamm, Höhe Stückisteg. Wer sich hier hinsetzt, ist offen für ein Gespräch. Hinter der Aktion steckt das Stadtteilsekretariat. 

Themen, wie Einsamkeit, ältere Menschen und Begegnung schaffen, sind im Kleinbasel vermehrt ein Thema. «Berichte über Zuhör- oder Schwatzbänke begeisterte das Stadtteilsekretariat immer wieder», heisst es in einer Medienmitteilung. Mit Hilfe der Stadtgärtnerei wurden die Plauderbänke, die ihren Ursprung in Grossbritannien haben, auch in Basel Tatsache.

KümmererInnen setzen sich auf die Bänke

Nicht nur zufällige Gespräche zwischen fremden Personen sollen auf der Plauderbank entstehen. Sogenannte KümmererInnen setzen sich gezielt auf die Bank und laden zum Gespräch ein. Eine davon ist Isabel Hackl von der Quartierarbeit KLŸCK. Im Juli setzt sie sich jeden Mittwoch eine Stunde lang auf die Bank.

«Die Bank ist für alle Menschen da. Wenn schon jemand hier sitzt, frage ich vorsichtig, ob ich mich dazu setzen kann. Sitzt noch niemand da, spreche ich die Menschen auch einfach an», so Hackl. Aber auch ausserhalb ihrer «Bank-Zeiten» ist Isabel Hackl für Menschen da. In ihrem Quartierverein können Menschen, die sich einsam fühlen oder einfach mal plaudern wollen, zusammenkommen.

Im Schoren kooperiert das Stadtteilsekretariat mit dem «Verein Fundus Basel – Verein für soziokulturelle Altersarbeit». Die dritte Plauderbank soll Anfang 2023 folgen und beim «Wettsteinhäuschen», Ecke Claragraben und Riehenstrasse stehen, heisst es vom Stadtteilsekretariat.

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