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Der Telebasel News-Beitrag vom 4. Juli 2022.
Basel

Engelberger: «Man darf mit der Booster-Empfehlung nicht länger warten»

In der Schweiz steigen die Corona-Infektionen. Lukas Engelberger hofft deshalb auf eine baldige Empfehlung für den zweiten Corona-Booster.

Der Sommer ist da. Die Menschen fahren in die Ferien, sind draussen, und es finden Events statt. Gleichzeitig steigen weltweit die Corona-Zahlen wieder an. Die Schweiz ist da keine Ausnahme. Ende Juni registrierte der Bund 33’100 Covid-Infektionen innerhalb einer Woche. Das sind 34 Prozent mehr als in der Vorwoche. Und auch in den Schweizer Spitälern liegen 48 Prozent mehr Menschen als noch eine Woche zuvor.

Schützen könnte eine neue Booster-Impfung. Nur, der Bund hat noch keine Empfehlung dazu abgegeben. Geht es nach Lukas Engelberger würde eine solche Empfehlung, besonders für vulnerable Personen, Sinn machen: «Es gibt Hinweise, dass es sinnvoll wäre, vor allem die älteren Leute jetzt nochmal besser durch eine zusätzliche Booster-Impfung zu schützen. Und ich glaube, da darf man jetzt einfach nicht länger warten mit der Klärung». Laut Engelberger soll die eidgenössischen Kommission für Impffragen in den kommenden Tagen Klarheit schaffen.

Situation ist nicht prekär

Noch ist die Situation in den Spitälern jedoch nicht prekär, sagt der Basler Gesundheitsdirektor Lukas Engelberger. Der Kanton sieht also aktuell keinen Handlungsbedarf, neue Massnahmen einzuführen. Zuerst wolle Basel den Fokus wieder auf das Impfen und Testen legen. Dazu gehört unter anderem das breite, freiwillige Testen an Schulen nach den Sommerferien. «Basel ist bereit», verkündet der Vorsteher des Gesundheitsdepartements.

Wie sich die Situation in den kälteren Monaten entwickelt, ist dagegen unklar. Erfahrungen zeigen, dass es dann wieder anzieht mit den Infektionen. Trotzdem sei es eher unwahrscheinlich, dass wieder strengere Massnahmen kommen: «Ich erwarte, dass sie weniger stark ins Gewicht fallen als noch in den Vorjahren. Ich glaube, wir haben jetzt doch eine zunehmende Immunität, die uns erlaubt, das langsam abzudämpfen», so Engelberger.

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