(Symbolbild: Keystone)
Baselland

21 Baselbieter Gemeinden kommen für Finanzausgleich auf

Über 70 Millionen Franken werden von 21 Baselbieter Gemeinden für den Finanzausgleich 2022 eingezahlt. Allschwil ist an der Spitze der Gebergemeinden.

Im Kanton Baselland zahlen dieses Jahr 21 Gemeinden 70,2 Millionen Franken in den kantonalen Finanzausgleich ein. 65 der insgesamt 86 Gemeinden erhalten dagegen Ausgleichszahlungen von 64,4 Millionen Franken. Die Differenz von etwa 5,7 Millionen Franken wird in den Ausgleichfonds eingelegt.

Ausgleichsniveau entscheidend

Bei den Gebergemeinden handelt es sich um jene 21 Kommunen, deren Steuerkraft über dem Ausgleichsniveau von 2660 Franken liegt, wie die Baselbieter Regierung am Dienstag mitteilte. Die restlichen 65 Gemeinden befinden sich mit ihrer Steuerkraft unterhalb des Ausgleichniveaus.

Der Kanton leistet seinerseits Lastenabgeltungen in der Höhe von 22,7 Millionen Franken. Unterstützt werden mit diesem Geld Gemeinden mit überdurchschnittlichen Lasten in den Bereichen Bildung, Sozialhilfe und Nicht-Siedlungsfläche.

Zudem erhalten zehn Gemeinden, deren Sozialhilfequote gemäss Mitteilung mehr als 130 Prozent des kantonalen Durchschnitts beträgt, einen Solidaritätsbeitrag. Finanziert wird dieser durch alle Gemeinden mit 10 Franken pro Einwohner.

Allschwil gibt am meisten ab

Mit einem Ressourcenausgleich-Beitrag von 12,94 Millionen Franken liegt Allschwil bei den Gebergemeinden an der Spitze. Bei den Nehmergemeinden belegt Birsfelden mit einem Beitrag von 5,27 Millionen Franken den ersten Platz.

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