Mitarbeitende des Kantonsspital erhalten rückwirkend mehr Lohn. (Symbolbild: Keystone)
Baselland

Mitarbeitende des Kantonsspitals Baselland bekommen Lohnerhöhung

Das Kantonsspital Baselland (KSBL) will nicht länger auf einen Schiedsgerichts-Entscheid warten und hebt die Löhne der Mitarbeitenden rückwirkend an.

Dies per 1. Januar 2022. Über den Verteilschlüssel waren sich Sozialpartner und Spital nicht einig geworden.

Vorgesehen ist eine Erhöhung von 0,4 bis 0,8 Prozent. Der Verwaltungsrat hat am Donnerstag entschieden, die Lohnentwicklung 2022 wie von der Geschäftsleitung geplant umzusetzen, wie das KSBL mitteilte.

Somit prescht das KSBL einem Entscheid des Schiedsgerichts vor. Dieses war eingeschaltet worden, nachdem es zu keiner Einigung mit den Sozialpartnern über das Ausschüttungs-Modell gekommen war.

Unzumutbare Situation

Gemäss Mitteilung ist die Zusammenstellung des Schiedsgerichts seit fünf Monaten hängig. Mit einem Entscheid rechnet das KSBL im vierten Quartal. Für die Mitarbeitenden des KSBL sei dies eine unzumutbare Situation, heisst es weiter im Communiqué. Deshalb werde die Lohnerhöhung auf den frühst möglichen Zeitpunkt rückwirkend per 1. Januar 2022 umgesetzt.

Das KSBL fühlt sich in seinem Vorgehen bestärkt: So habe das Stimmvolk vergangenen November mit Annahme der Pflegeinitiative gezeigt, dass einzelne Berufsgruppen speziell behandelt werden sollten. Diesen öffentlichen Willen setze das KSBL auch in der Lohnentwicklung um, heisst es weiter. Wie eine Sprecherin des KSBL auf Anfrage sagte, erhalten allen voran Mitarbeitende in der Pflege eine höhere Lohnerhöhung von 0,8 Prozent.

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