Mobility-Go wurde in Zürich bereits 2020 eingestellt. (Bild: Mobility Genossenschaft)
Basel

Mobility-Go wird in Basel eingestellt

Mit Mobility-Go konnten Fahrzeuge auf beliebigen Parkplätzen retourniert werden. Weil die Nachfrage zu gering ist, wird das Angebot im Juni eingestellt.

Mit dem klassischen Return-Carsharing müssen Autos an den gleichen Standort zurückgebracht werden, an dem sie abgeholt wurden. Mit Mobility-Go können Autos allerdings auf beliebigen öffentlichen Parkplätzen retourniert werden.

Aufgrund einer rückläufigen Nachfrage und hohen Betriebsaufwänden wird das Angebot per 7. Juni nun eingestellt, wie das Carsharing-Unternehmen am Dienstag mitteilt.

Angebot in Zürich bereits gestoppt

Vor acht Jahren ist Mobility-Go schweizweit ins Geschäft eingestiegen. In den vergangen Jahren seien die Nutzungszahlen allerdings stark zurückgegangen. Deshalb wurde das Angebot vor zwei Jahren in Genf gestoppt. In Basel erhoffte sich das Unternehmen eine Kehrtwende – diese blieb allerdings aus.

Mobility konzentriere sich jetzt auf den Ausbau des Kerngeschäfts: «Wir werden die wertvollen organisatorischen und technischen Erfahrungen von Mobility-Go nutzen, um das stationsbasierte Carsharing weiterzuentwickeln», sagt CEO Roland Lötscher.

5 Kommentare

  1. Naja, Andy, der Knackpunkt ist, das stationsgebundenes Carsharing trotzdem absolut uninteressant ist. Dass car2go nun in Sharenow drin ist, ist mir bekannt. Dennoch ist es besser, den Wagen zb am Bahnhof mitzunehmen und ihn im der Nähe des Hotels abstellen zu können. Oder ihn in der Nähe der Wohnung starten zu können und dann am Bahnhof oder wo auch immer im Geschäftsgebiet abstellen zu müssen. Bei mir steht zb mobility vor dem Büro. Nützt mir aber nichts, weil ich den Wagen zuhause über Nacht im Parkmodus bezahlen müsste. Sonst wär ich schon längst Kunde. So fahr ich halt mein eigenes Auto. Und irgendwas wird man wohl falsch gemacht haben, wenn man free floating wieder abschafft. Kenne in der Schweiz so gut wie keine Anbieter, die vernünftiges Carsharing anbieten. Habe damals car2go in HH benutzt, war super. Günstiger als 2x Taxi.Report

  2. Marc, Car2Go existiert nicht mehr, dies wurde in ShareNow integriert. ShareNow wird jedoch nur in grösseren Europäischen Städten angeboten. Damit das Angebot funktioniert ist eine Kritische Grösse Notwendig. Ich schätze das selbst Zürich diese kritische grösse nicht hat. Zudem muss das Fahrzeugs inerhalb der gleichen Stadt wieder abgestellt werden.
    Sixt Share ist nur in dem Geschäftsgebiet von Sixt Share möglich dies ist nicht alzu gross und erst noch ziemlich schwierig eine èbersicht zu erhalten wo das Geschäftsgebiet von Sixt Share ist.
    Also nichts von einem besseren Angebot.Report

  3. Da hätte man sich im Vorfeld mehr Gedanken machen müssen oder schauen was man ändern kann. Carsharing ohne free floating ist noch schlimmer. Mir bringt es 0, wenn ich das Auto in Pratteln am Bahnhof hole und es dort wieder abstellen muss, um die Miete zu beenden. Car2go oder Sixt share ist da viel besser. Man muss es deutlich sagen: Carsharing kann die Schweiz nicht.Report

  4. War klar. Zuerst wurden die Preise bei der Übernahme durch Mobility um 40% erhöht und dann der Punkt, dass die Fahrzeuge nur auf blauen Parkfeldern abgestellt werden können, ist auch nicht sonderlich hilfreich. Wie oft bin ich 15 Minuten (6.75.-) mit dem Ding in der Gegend rumgefahren, um anschliessend einen Parkplatz 20 Minuten von meinem Wohnort weg zu finden. Wenn wenigstens die weissen Parkfelder mit Parkuhr genutzt werden könnten.Report

  5. Hätte man das Rayon vergrössert mit mehr Fahrzeugen, wäre es sicherlich auch mehr benutzt worden. Wenn ich aber nur in Basel und gerade in angrenzender Periferie das Fahrzeug nutzen kann, dann bin ich meist mit dem
    ÖV schneller und muss nicht noch Parkplatz suchen. Habe sogar mal geschrieben und gefragt, ob der Rayon erweitert wird, aber das wollten sie ja nicht. Tja dann, stampft es halt ein.Report

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