Basel

Alex Frei: «Ich habe genug Selbstvertrauen, um FCB-Trainer zu sein»

Alex Frei ist neuer FCB-Trainer. Heute gab er an einer Pressekonferenz Auskunft darüber. Hier finden Sie den Ticker dazu.
Ein erstes Fazit

Die Stimmung an der Konferenz war relativ locker. So beantwortete Alex Frei auch Fragen zu seinem rasierten Bart. «Für euch habe ich den rasiert. Nicht dass ihr noch denkt, dass ich das nicht kann», sagte er dazu.

Wirkliche Neuigkeiten wurden jedoch nicht preisgegeben. Weder David Degen noch Frei und Kaufmann liessen sich von den Fragen der Medienschaffenden beirren. Sachlich gaben beide Antworten und es kristallisierte sich klar heraus, dass Freis Kernattribute – sein Ehrgeiz, seine harte Arbeit und auch seine Idee von Fussball – die Argumente für sein Engagement waren. Frei ist gut informiert und scheint zu wissen, was er mit dem FCB erreichen will – und wie er das schafft.

Zudem war sichtbar, dass er aus der Region kommt. Mit einem Rucksack kam er zum Mediencenter, kannte die Journalisten bereits mit Namen und beendete die Medienkonferenz mit: «Ich freue mich auch auf euch, die Frage ist nur wie lange noch».

Das war es

Die Medienkonferenz ist vorbei. Sowohl Medienschaffende als auch die Beteiligen verlassen den Raum.

Nun kommt die Frage zur Sportkommission

Der Trainer sei gemäss David Degen auch in der Sportkommission dabei. Das war bei Patrick Rahmen noch nicht der Fall. Die Personalien müssen auch mit Frei abgestimmt werden. Seine Erfahrung und sein Netzwerk werden dabei helfen. Alex Frei ist jedoch nicht alleine mit Degen in der Kommission. Wer die anderen sind, will Degen nicht erzählen.

Frei erzählt von seiner Trainerlaufbahn

Auch beim AS Timau war Alex Frei sehr ambitioniert. Bei der U15 war es für ihn immer schwierig, den Jungs zu sagen, dass sie am Wochenende nicht spielen konnten. Auch bei den anderen Stationen war der Ehrgeiz, seine Ideen zu implementieren gross. Frei betont, dass er genug Selbstvertrauen hat, beim FCB zu arbeiten. Er habe aber auch genug Demut. Wieder ein Zitat von Nagelsmann, diesmal von Alex Frei selber: Nagelsmann hat gesagt, dass wenn der Trainer seine Spieler nicht zum Laufen bringt, er gleich wieder umziehen kann. Das hat sich Frei nun auf die Fahne geschrieben

Die Situation der Leihspieler

Bei Strahinja Pavlović und Sebastiano Esposito wird der FCB mit den Agenten sprechen. Erledigt ist aber noch nichts. Philipp Kaufmann erklärt jedoch, dass 7-10 Transfers realistisch sein werden. Es wird also nochmals einen grossen Umbruch geben.

Wurde der Titel verkauft?

David Degen gibt zu, dass es möglich ist, dass der Verkauf von Cabral und Zhegrova die Meisterschaft gekostet hat. Man habe aber diese Chance nutzen müssen. Vor allem in Anbetracht des Marktes. Man war vorbereitet, hat jedoch wohl etwas zu lange gewartet.

Die letzte Saison hat Alex Frei aus der Ferne verfolgt

Da Alex Frei in der Challenge League Trainer war, hatte er Zeit, den FCB zu verfolgen. Er will jedoch nicht beurteilen, was passiert ist. Es interessiere ihn nicht was war, sondern was komme.

David Degen erklärt, dass nicht alles gut war und das die letzten Wochen nicht FCB-würdig waren. Er musste sich stark zurücknehmen. Die Analyse sei jedoch hart ausgefallen. Das Auftreten in den letzten zwei Spielen gehe so gar nicht.

Kaderplaner Kaufmann sagt, dass das Bild am Anfang der Saison und auch das Bild am Schluss nicht stimmten. Die Wahrheit wird wohl in der Mitte liegen.

Frei sagt nichts zu neuen Spielern

Alex Frei will nicht auf genannte Namen eingehen. Viel mehr erklärt er, dass ihm ein Teamgefüge wichtig ist, in dem die Spieler zusammen passen. Die Spieler müssen also nicht nur individuell, sondern auch als Team funktionieren.

Das Training könnte hart werden

«Die Spieler können sich freuen», so wird Degen zitiert. Was das bedeute, wird gefragt. Frei erklärt, dass Fitness für ihn sehr wichtig ist, und die entsprechenden Trainings dabei nicht lustig sind.

Abascal geht in den Nachwuchs

Guillermo Abascal hat gemäss David Degen immer einen Nachwuchstrainervertrag unterschrieben. Der Plan ist, dass er Deutsch lernt und dann die U21 übernimmt. Michel Renggli wird das nicht gerne hören.

Red Bull als Vorbild?

Degen erklärt, dass die Red Bull-Schule nicht mit dem Fussball auf dem Platz, sondern mit der Ausbildung und der Arbeit hinter den Kulissen ein Vorbild sein kann.

Es folgt ein Vergleich mit Julian Nagelsmann. Wenn ein Trainer ein Ziel und eine Phantasie mit dem Spieler entwickeln kann, dann macht er vieles richtig. Alex Frei könne das. Er bringe Spieler taktisch, technisch und mental weiter.

Garantien gibt es keine

Frei betont, dass er nicht garantieren kann, dass am Ende der Saison ein Kübel in Basel steht. Er verspricht jedoch in typischer Frei-Manier, dass er wirklich alles dafür tun wird, dass dies möglich wird.

Er sagt aber auch, dass eine Saison ohne Titel erfolgreich sein kann.

Winner-Mentalität war das Ausschlaggebende

David Degen hat das Wort und erklärt, dass sich Alex Frei gegen mehrere Kandidaten durchsetzte. Grund dafür war unter anderem sein Ehrgeiz und seine Winner-Mentalität. Auch er betont, dass die Bekanntschaft das Berufliche nicht beeinflussen wird.

Leute kennen hilft

Es helfe, dass Frei die Leute kenne. Es gibt aber unterdessen Leute, die er nicht mehr kennt. Auf Degen angesprochen, erklärt Frei, dass wenn er mit keinem Ex-Spieler arbeiten dürfte, die Jobsuche sehr schwierig würde.

Kaderanalyse hat stattgefunden

Alex Frei ist vorbereitet und kennt die Spieler, hat aber auch Anforderungen an sein Kader. Dieses stehe aber sicherlich zu 80%.

Calla kommt, Rest unklar

Als Assistent wird sicherlich Davide Calla walten. Wie das Trainerteam ansonsten aussieht, ist noch nicht klar. Die Diskussionen dazu laufen.

Überleben ist das Ziel

Ob der FCB ein Sprungbrett sein soll, wird Alex Frei gefragt. Seine Antwort ist sehr bescheiden. Bei der Lebensdauer eines FCB-Trainers wäre er froh, wenn er drei Jahre hier überlebe.

Alex Frei ist ein Bauchmensch

Er erklärt, dass er Entscheidungen, auch den Transfer nach Basel, aus dem Bauch heraus trifft. Zwei Mal habe er mit dem Kopf entschieden und das ging in die Hose. Was genau das war, möchte er nicht wiederholen.

Vor allem wegen der Kontigentsliste

Marwin Hitz wurde verpflichtet, weil er Schweizer ist und so die Kontingentsliste nicht belastet. Selbstverständlich hat er auch sehr hohe Qualitäten als Goalie. Dies erklärt Kaderplaner Philipp Kaufmann.

Degen hat 3 Stunden Zeit

Alex Frei stellt klar, dass David Degen jede Woche 3 Stunden in sein Büro kommen kann, um ihm zu sagen, was er denkt. Danach ist die Türe zu. Das akzeptiert Degen und stellt klar, dass er bisher nie in die Aufstellung reingeredet habe.

Danke an Winterthur

Als erstes bedankt sich Frei beim FC Winterthur und stellt klar, dass er nicht schon vor 2 Wochen unterschrieben hatte. Er muss sich nun von der harten Schlussphase erholen. Er freut sich jedoch auf die Zukunft.

Herzlich Wilkommen

Heute wird er also vorgestellt. Der ehemalige Junior, Erfolgsspieler und nun auch Trainer beim FCB – Alex Frei. Wie möchte er den FC Basel zurück zum Erfolg führen? Diese und weitere Fragen beantwortet er an der Pressekonferenz. Mit ihm stellen sich David Degen und Philipp Kaufmann den Fragen der Medien.

1 Kommentar

  1. Wenn dieser degen überall rein schwatzt, dann hat frei einen schweren stand,ausser er schiebt den riegel und lässt das nicht zu.aber es wird schwer, weil degen sich für den könig fcb hält.Report

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