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Der Telebasel News-Beitrag vom 11. Mai 2022.
Basel

Basels Bäume bekommen eine eigene Ausstellung

Bäume in Basel sorgen immer wieder für Diskussionen oder zumindest Gesprächsstoff. Jetzt widmet ihnen das Museum Kleines Klingental eine Sonderausstellung.

Die Ausstellung «Bäume in Basel – Das Grün im urbanen Wandel» widmet sich vom 14. Mai 2022 bis März 2023 der Bedeutung, Entwicklung und der Geschichte des Baums in Basel.

«Bäume sind die Lungen der Stadt»

Im Mittelalter war der Wald ein Ort des Unheimlichen und wirkte mysteriös und gefährlich. Heute gilt er als Rückzugsort, der dem Stadtmenschen ein Naturerlebnis ermöglicht. Die Bedeutung des Baums änderte sich auch insofern, als dass man ihn früher oft zur Verschönerung des Stadtbildes pflanzte. Heute spielt der Umweltgedanke eine bedeutende Rolle.

«Das Ziel ist primär, die Dinge etwas kritisch zu sehen und den Baum den Menschen näher zu bringen, respektive die Grünflächen. Man weiss ja, die Grünflächen sind die Lungen der Stadt», sagt Kurator Jochen Wiede. Er heute besinne sich die Politik laut Wiede wieder vermehrt, grosse Flächen zu suchen, auf denen Bäume und Pflanzen unbegrenzt wachsen können.

In Basel sind nicht nur die Trämmli grün

Erstreckt auf insgesamt sieben Räume finden sich reproduzierte Bildquellen, Pläne und unter anderem auch ein Kräuterbuch aus dem Jahre 1664, die dem Besucher die Bedeutung der Bäume in den unterschiedlichsten Epochen näher bringen. 14 Monate lang dauerte die Realisierung der Ausstellung. Eine Zeit, in der sogar der Leiter des Museums Kleines Klingental, Gian Casper Bott, etwas lernte.

«Mir war nicht bewusst, wie bepflanzt Basel ist. Ich scherzte mal, dass die Trams in Basel grün sind, damit wenigstens etwas in Basels Innenstadt grün ist. Aber das stimmt natürlich überhaupt nicht», schmunzelt der Museumsleiter.

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