Die Basler Regierung prüft weitere Tempo-30-Zonen in der Stadt. (Bild: Keystone)
Basel

Regierung prüft neue Tempo-30-Zonen in der Innenstadt

Der Basler Regierungsrat beantragt dem Grossen Rat, weitere Strassen in der Innenstadt auf Verkehrsberuhigung zu überprüfen. Eine Motion dazu wurde überwiesen.

Grünen-Grossrat Raphael Fuhrer hat die Motion «integrale Signalisation von Tempo 30 in Basel-Stadt mit gleichzeitiger Beschleunigung des öffentlichen Verkehrs gemäss Kantonsverfassung» eingereicht. Dieses Anliegen soll vom Grossen Rat als Anzug an die Regierung überwiesen werden, beantragt der Regierungsrat in seiner Sitzung vom Dienstag, 10. Mai.

Die Basler Regierung will jetzt prüfen, ob weitere 32 Prozent der Strassen in der Stadt auf Tempo 30 begrenzt werden können, um den Verkehrslärm zu reduzieren, wie sie in einer Mitteilung schreibt. In allen Fällen, in denen Tempo 30 nicht als Lärmschutzmassnahme angezeigt sei, wolle man prüfen, ob nicht andere Gründe wie Verkehrssicherheit oder Lebensqualität für die Einführung von Tempo 30 sprechen, heisst es weiter. Die «Qualität und Leistungsfähigkeit des öffentlichen Verkehrs» soll dabei besonders berücksichtigt werden.

4 Kommentare

  1. Wissen die jetzt endlich was sie,wollen ? E-Autos machen doch keinen Lärm!? Und ob die sicherer sind wenn man sie nicht hört? Man fährt ja eh schon nur noch 30 mit all den Velos , Trottinettes, Trams und Fussgängern. Die einzigien die zu schnell und lebensbedrohlich fahren sind doch die Velokuriere.Report

  2. Vetterliwirtschaft par exzellence… Der werte Grossrat Fuhrer arbeitet beim Kanton Basel Stadt als «Verkehrsplaner», resp. anscheinend eher als Kämpfer gegen flüssigen Verkehr. Schlafstadt Basel, besten Dank.Report

  3. Immer nur Massnahmen gegen das Auto.Wann werden die E-Biks, Trottinett, Kastenvelos etc.auch einmal unter die Lupe genommen, die sich zum Teil sehr gefährlich gegenüber den Fussgängern und dem allg.Verkehr verhalten.Dort besteht auch dringend Handlungsbedarf.Report

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