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Telebasel Plätzli gsuecht vom 29. April 2022.
Basel

Darum ist Spielen für Katzen wichtig

Katzen müssen beschäftigt werden. Besonders wenn sie in der Innenhaltung leben. Aber wie oft und welches Spielzeug ist geeignet?

Für Katzen ist das Spielen notwendig vor allem wenn sie in der Wohnung leben. Aber aus welchen Gründen spielen Katzen? Wie oft sollte man mit der Katze spielen? Diese Fragen versucht «Plätzli gsuecht» in der aktuellen Folge zu klären. Dabei gibt es unterschiedliche Spieltypen: Den Boden-oder Lufttyp. Bodentyp handelt es sich um rennen, verstecken, suchen, lauern. Bei Luftspielchen ist springen und klettern gemeint.

Ausserdem suchen diese Tiere ein neues Zuhause:

Katze Nikie (weiblich, einjährig)

Nikie kam mit 7 anderen Kitten aus einer Kastrationsaktion ins Tierheim. Mittlerweile haben fast alle schon ein neues Zuhause gefunden, nur die kleine Nikie ist noch auf der Suche nach ihrem Glück. Die junge Katzendame ist Menschen gegenüber eher zurückhaltend und kann uns auch deutlich zeigen, wenn sie sich eingeengt fühlt und ihren Freiraum braucht. Es ist wichtig, dass Nikie Zeit hat um Vertrauen aufzubauen, man ihr diese auch gewährt und ihr die Möglichkeit gibt, von selbst auf uns Menschen zuzukommen.

Nikie ist sehr sozial zu Artgenossen und altersentsprechend aktiv und verspielt, deshalb würden das Tierheim sich wünschen, wenn sie auch in ihrem neuen Zuhause eventuell einen Katzenfreund hätte. Das Tierheim kann sich nämlich gut vorstellen, dass sich Nikie von einer bereits vorhandenen, zutraulichen und sicheren Katze viel abschauen wird. Aufgrund ihrer etwas schüchternen Art würden wir die kleine schwarze Katze gerne in ein ruhigeres Zuhause vermitteln, beispielsweise zu Alleinstehenden oder einem Pärchen. Da die junge Katzendame draussen zur Welt gekommen ist und auch eine Zeitlang draussen gelebt hat, möchten wir ihr auch wieder die Möglichkeit auf Freigang bieten und deshalb wird ein Zuhause in einer ländlichen Umgebung gesucht.

(Bild: Telebasel)

Kaninchen Fluffy und Flöckli (männlich und weiblich, ca. einjährig)

Die beiden schönen Kaninchen Fluffy und Flöckli suchen gemeinsam ein tolles Zuhause, in welchem sie fröhlich umherhoppeln können. Beide sind sehr zutraulich und neugierig, freudig kommen sie direkt zu den Pflegern, in der Hoffnung sie bekommen eine kleine Leckerei. Streicheleinheiten geniessen sie sehr und können sich dabei ganz entspannen. Da die beiden Langohren recht gesellig sind, dürfen sie auch in ein Zuhause ziehen, in welchem bereits andere Artgenossen leben. Die neuen Besitzer sollten sich dann bereits im Vorfeld über die Aufgabe der Vergesellschaftung von Kaninchen im Klaren sein, da diese nicht ganz einfach ist.

Für Flöckli und Fluffy wünschen wir uns ein Zuhause, in welchem sie ein grosses Gehege zur Verfügung haben. Darin können sie dann umherhoppeln, aber auch mal gemütlich auf der faulen Haut liegen. Das Gehege sollte mehrere Versteckmöglichkeiten und Unterschlüpfe bieten. Fluffy und Flöckli benötigen ausserdem täglich frisches Wasser, Heu und etwas Gemüse bzw. Kaninchenfutter. Die Geschwister sind ein Herz und eine Seele, deshalb werden sie auch nur im Doppelpack vermittelt.

Katze Bella (weiblich, kastriert)

Bella kam gemeinsam mit 23 anderen Katzen zu ins Tierheim. Die hübsche weisse Kätzin hatte leider vor ihrer Zeit im Tierheim einen Unfall, bei welchem sie sich beide Vorderbeine gebrochen hatte. Die Verletzungen sind mittlerweile aber vollständig abgeheilt und man merkt fast nichts mehr von ihren Verletzungen, lediglich einen steifen Gang hat sie manchmal. Da sie vorher keinen grossen Menschenkontakt hatte, ist sie anfangs sehr zögerlich und faucht auch mal, wenn man sich ihr nähert. Nachdem sie etwas Vertrauen zu ihr bekannten Personen aufgebaut hat merkt sie, dass wir ihr nichts Böses wollen. Nun ist sie auch schon etwas neugieriger geworden und sucht manchmal auch selbstständig den Kontakt zu den Pflegern.

Die zierliche, weisse Dame ist sehr sozial zu ihren Katzenfreunden im Tierheim, ausserdem ist sie aktiv, verspielt und neugierig. Gemeinsam mit ihren Artgenossen kuschelt sie gerne oder spielt mit ihnen. Da Bella eine Freigängerin war und aufgrund ihrer leichten Beeinträchtigung durch die etwas steifen Beine vorne suchen das Tierheim eine Familie in sehr ländlicher Umgebung, damit Bella nicht «unter die Räder» kommt und ein sicheres Katzenleben geniessen kann. Ein gut eingezäunter Garten wäre auch eine Möglichkeit um Bella nach draussen zu lassen. Durch ihr schüchternes Wesen sehen wir Bella nicht in einer Familie mit kleinen Kindern. Grössere und verantwortungsvolle Kinder wären aber kein Problem, diese sollten aber die Bedürfnisse einer Katze kennen und achten können. Gerne wünscht sich Bella in ihrem neuen Zuhause auch einen Artgenossen, denn sie ist das Leben mit anderen Katzen bereits gewöhnt und fühlt sich sicherer mit diesen.

(Bild: Telebasel)

Sollten Sie sich auch für die Adoption eines Tieres interessieren, wenden Sie sich ans Tierheim beider Basel:

Stiftung TBB Schweiz
Geschäftsstelle
Birsfelderstrasse 45
Postfach

4020 Basel

Telebasel kann Anfragen zu den Tieren weder beantworten noch weiterleiten.

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