(Symbolbild: Keystone)
Region

Gleich mehrere Katzenkadaver-Funde sorgen für Verunsicherung

In Röschenz und Beinwil wurden unabhängig voneinander tote Tiere gefunden, teilweise ohne Kopf. Ein Kadaver wird nun in Bern untersucht.

Drei tote Katzen in Röschenz innerhalb von kurzer Zeit. Zwei davon ohne Kopf und Schwanz. Ein Aufruf einer Privatperson kursiert momentan in den sozialen Medien. Sie sucht nach Hinweisen aus der Bevölkerung.

Die Röschenzerin hinter diesem Aufruf erklärt, sie habe am 5. April einen der drei Kadaver gefunden. Dies nach einem Hinweis ihrer Nachbarin, die mit ihren Hunden darauf stiess. Die Röschenzerin fotografierte den verwesten und kopflosen Kadaver. Offenbar lag das tote Tier schon lange dort. Die anderen beiden Katzen seien vor ihr von anderen Personen gefunden worden. Der eine Kadaver sei von einem Jäger entsorgt worden, der andere von der Fundstelle verschwunden. Interessant dabei: Laut Angaben der Röschenzerin wurden alle drei Kadaver innerhalb von anderthalb Monaten auf dem gleichen Feld gefunden, nämlich im Umkreis einer Scheune hinter der Brombergstrasse.

Polizeisprecher Roland Walter bestätigt gegenüber Telebasel, dass die Kadaverfunde am 5. April auf dem Posten in Laufen gefunden wurden. Die Baselbieter Kantonspolizei vermute, dass die Tierleichen aus einer Entsorgungsstelle entwendet wurden.

Weiterer Fund in Beinwil

Nicht nur im Laufental gab es solche grausigen Funde. Eine Frau aus Beinwil im Schwarzbubenland machte genau am 5. April ebenfalls eine üble Entdeckung. Vor ihrem Haus fand sie ebenfalls eine enthauptete Katze vor. Im Gegensatz zu den Röschenzer Funden sei der Kadaver keineswegs verwest, sondern frisch gewesen. Zudem habe die Wunde nicht nach einem Tierbiss, sondern nach einem Schnitt ausgesehen. Fotografiert habe sie das tote Tier aber nicht.

Wieso diese Katzen verendet sind und ob es einen Zusammenhang zwischen diesen Fällen gibt, ist bis jetzt noch unklar. Beim dritten Kadaver ist nicht einmal bestätigt, ob es sich überhaupt um eine Katze handelt, wie Gabriel Sutter vom Amt für Jagd- und Fischereiwesen Baselland gegenüber Telebasel sagt. Es könne sich auch um ein Wildtier handeln, womit die Zuständigkeit in sein Amt fallen würde. Der bis zur Unkenntlichkeit verweste und zerstümmelte Kadaver wurde ans Institut für Fisch- und Wildtiermedizin nach Bern geschickt. Dort wird er untersucht. Wie Gabriel Sutter sagt, gebe es bis jetzt aber keine Hinweise darauf, dass das Tier unter Einwirkung von Waffengewalt gestorben ist.

Schreiben Sie einen Kommentar

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.

*

Mehr aus dem Channel