Alain Berset (rechts) und die GDK bereiten sich auf mögliche Entwicklungen in der Corona-Pandemie vor. (Bild: Keystone)
Schweiz

Bund und Kantone sprechen über die Zeit nach der besonderen Lage

Die besondere Lage in der Schweiz wird wohl Anfang April beendet. Bund und Kantone bereiten sich für mögliche Szenarien vor.

Um auf die Zeit nach der Aufhebung der pandemiebedingten besonderen Lage vorbereitet zu sein, haben sich am Montag Bund und Kantone zu Gesprächen getroffen. Präzisiert wurden die Aufgaben und Zuständigkeiten, um sich auf verschiedene Szenarien vorzubereiten.

Bundesrat Alain Berset und die Schweizerische Konferenz der kantonalen Gesundheitsdirektorinnen und -direktoren (GDK) trafen sich, um auf die Übergangsphase, die bis zum Frühjahr 2023 dauert, vorbereitet zu sein, wie es in einer Mitteilung des Eidgenössischen Departements des Innern (EDI) hiess. Gemeinsam seien die künftigen Herausforderungen und die Rollen der verschiedenen Akteure bei der Rückkehr zur Normalität bestimmt worden.

Der weitere Verlauf der Covid-19-Pandemie lasse sich aktuell nicht zuverlässig abschätzen, so das EDI. Es sei jedoch davon auszugehen, dass es auch in Zukunft zu saisonalen Erkrankungswellen kommen werde. Auch müsse jederzeit mit neuen besorgniserregenden Varianten gerechnet werden, welche die Immunität umgehen würden. Bund und Kantone müssten deshalb erhöhte Wachsamkeit walten lassen und sich auf verschiedene Szenarien vorbereiten.

Die besondere Lage wird laut EDI voraussichtlich Anfang April mit der Aufhebung der Covid-19-Verordnung beendet. Dies bedeute, dass die Hauptverantwortung für das Ergreifen von Massnahmen zum Schutz der öffentlichen Gesundheit gemäss dem Epidemiengesetz dann bei den Kantonen liege.

Bund und Kantone tauschten sich laut Mitteilung auch über die Folgen von Corona für die psychische Gesundheit von Kindern und Jugendlichen aus. Man werde sich weiterhin für die Förderung ihrer psychischen Gesundheit einsetzen. Die Stiftung Gesundheitsförderung Schweiz setze ab 2022 zusammen mit den Kantonen verschiedene Projekte mit einem Schwerpunkt «Covid-19-Folgen bei den Jugendlichen» um.

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