Das Unispital schickt 30 Sauerstoffkonzentratoren in die Ukraine. (Bild: Universitätsspital Basel)
Basel

Unispital schickt medizinische Hilfsgüter in Ukraine

Das Unispital Basel unterstützt die Ukraine mit Hilfsgütern. Es schickt 30 Sauerstoffkonzentratoren ins kriegsgebeutelte Land.

«Angesichts der Kriegslage wird das Universitätsspital Basel zur medizinischen Unterstützung der ukrainischen Bevölkerung im Rahmen der Möglichkeiten beitragen», teilt die Spitalleitung am Dienstag gegenüber den Medien mit. Zahlreiche Mitarbeitende hätten sich an die Spitalleitung gewandt, weil sie der Bevölkerung in der Ukraine helfen möchten, heisst es weiter.

Nun würden «als erste Sofortmassnahme» 30 Sauerstoffkonzentratoren in die Ukraine geschickt. Die Hilfsaktion erfolge in Zusammenarbeit mit der ukrainischen Botschaft.

Laut der Weltgesundheitsorganisation WHO sind die medizinischen Einrichtungen in der Ukraine durch die militärische Invasion Russlands von akuter Sauerstoffknappheit betroffen. Sauerstoff sei «für die Behandlung vieler schwer erkrankter oder verletzter Patientinnen und Patienten» unentbehrlich, erklärt das Unispital Basel. Mit den gespendeten Geräten kann Sauerstoff aus der Umgebungsluft hergestellt werden.

Weitere Hilfsmassnahmen sind laut Unispital in Planung und werden so rasch wie möglich umgesetzt.

Friedensgebet in Elisabethenkirche

Angesichts der Lage in der Ukraine wird es am Dienstagabend ab 18 Uhr in der Offenen Kirche Elisabethen ein Friedensgebet geben. «Die Evangelisch-Reformierten Kirchen beider Basel und die OKE laden alle Gläubigen und Mitmenschen, die Trost und Hoffnung suchen ein, sich mit Opfern des Krieges zu verbinden, ihre Betroffenheit still zum Ausdruck zu bringen und Frieden für die geschundene Ukraine zu erbitten», heisst es in einer gemeinsamen Medienmitteilung. Besonders solle für die von der Kriegsgewalt betroffenen Menschen und für mutige Schritte zum Frieden gebetet werden.

An der Veranstaltung werden RegierungsvertreterInnen beider Basel kurze Ansprachen halten: Aus dem Baselbiet werden Kathrin Schweizer und Anton Lauber anwesend sein, aus Basel-Stadt wird die Regierung von Stadtentwickler Lukas Ott vertreten. Auch die Kirchenratspräsidien beider Basel sowie Vertreter der ukrainischen Community werden sich zu Wort melden.

Sinfonieorchester Basel verurteilt Krieg in Ukraine

Das Basler Sinfonieorchester meldet sich am Dienstag ebenfalls zu Wort und verurteilt in einer Stellungnahme den Krieg in der Ukraine. «Wir sind fassungslos angesichts der brutalen Angriffe Russlands auf die Ukraine. Dieser Krieg auf europäischem Boden ist auch ein Angriff auf den Frieden und die Demokratie in unserer Welt», lässt sich der künstlerische Direktor Hans-Georg Hofmann auf der Website des Orchesters zitieren. Das Mitgefühl gelte allen Menschen in der Ukraine und den Opfern des Krieges. «Umso wichtiger ist es, unsere internationale Gemeinschaft durch die Kraft der Kunst zu stärken und zu verbinden. Das Sinfonieorchester Basel solidarisiert sich mit den Menschen in der Ukraine, mit denen, die leiden und diese unfassbar grausame Zeit erleben müssen.»

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