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Schweiz

Ungeimpfte Touristen dürfen wieder nach Israel einreisen

Das Coronavirus stellt die Schweiz und die Welt auf den Kopf. Hier im Ticker bleiben Sie über die aktuellen Ereignisse auf dem Laufenden.
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Israel lässt ab sofort ungeimpfte Touristen einreisen

Israel lässt erstmals seit Pandemiebeginn ungeimpfte Touristen ohne Sondergenehmigung einreisen. Ausländer müssen seit Dienstag lediglich zwei PCR-Tests absolvieren – einen vor Abreise und einen nach Einreise. Bisher war die Einreise für Touristen grundsätzlich nur mit vollständiger Impfung möglich. Ab sofort müssen zudem ungeimpfte Israelis nach Einreise keine Quarantäne mehr von mindestens fünf Tagen einhalten.

Seit Ende Januar sinken in Israel die Infektionszahlen in der Omikron-Welle. Das Gesundheitsministerium meldete am Montagabend noch 10 869 neue Fälle für den Vortag. Die Zahl der Schwerkranken fällt seit Anfang Februar – auf demnach noch 534. Derzeit gelten rund 64 Prozent der 9,4 Millionen Bürger als vollständig geimpft.

Bericht: Hongkong erwägt neuntägigen Corona-Lockdown

Wegen explodierender Corona-Zahlen erwägt die chinesische Sonderverwaltungsregion Hongkong laut eines Medienberichts einen neuntägigen Lockdown.

Es werde erwartet, dass die Regierung einen «gross angelegten Lockdown» verhängen wird, zitierte die Zeitung «South China Morning Post» am Dienstag eine mit dem Vorgang vertraute Quelle. Die Einschränkungen werden demnach für neun Tage ab Mitte März erwartet, wenn in der 7,5-Millionen-Einwohner-Metropole ein Massentest der gesamten Bevölkerung beginnen soll.

Jeder Bewohner Hongkongs soll demnach drei Mal getestet werden. Unklar sei laut der Quelle noch, wie genau der Lockdown aussehen soll. Anders als in Grossstädten auf dem chinesischen Festland, wo Menschen ihre Wohnungen zum Teil überhaupt nicht mehr verlassen durften, werde in Hongkong etwa ein Szenario diskutiert, in dem Supermärkte geöffnet sind, um Lebensmittel kaufen zu können.

Nach zwei Jahren weitgehend erfolgreicher Vorbeugung gegen das Virus erreichte die Zahl neuer Infektionen in Hongkong, das eine «dynamische Null-Corona-Strategie» verfolgt, in den vergangenen Tagen immer neue Rekordwerte. Täglich wurden zuletzt mehrere Zehntausend Infektionen gemeldet. Die Corona-Strategie der Regierung zog dabei immer mehr Kritik auf sich.

69,00 Prozent der Bevölkerung ist vollständig geimpft

Aktuell sind 69,00 Prozent der Schweizer Bevölkerung komplett geimpft. 41,45 Prozent haben bereits eine Auffrischungsimpfung erhalten. Dies geht aus den Angaben hervor, die das Bundesamt für Gesundheit (BAG) – Stand Montag – auf seiner Website veröffentlicht hat.

Vom 21. Februar bis 27. Februar sind in der Schweiz insgesamt 30’448 Erst-, Zweit- und Auffrischungsimpfungen gegen Covid-19 registriert worden. Bei den über 65-Jährigen beträgt die Impfquote 90,96 Prozent, zudem wurden 75,83 Prozent eine Boosterimpfung verabreicht.

Bei den 16- bis 64-Jährigen liegt der Anteil der komplett geimpften Personen bei 76,42 Prozent, geboostert wurden 41,35 Prozent. In der Altersgruppe der 12- bis 15-Jährigen sind 44,51 Prozent komplett geimpft.

BAG meldet 36'737 neue Coronavirus-Fälle innerhalb von 72 Stunden

In der Schweiz und in Liechtenstein sind dem Bundesamt für Gesundheit (BAG) am Montag innerhalb von 72 Stunden 36’737 neue Coronavirus-Ansteckungen gemeldet worden. Gleichzeitig registrierte das BAG 26 neue Todesfälle und 182 Spitaleinweisungen.

Am gleichen Tag vor einer Woche hatte das BAG noch Meldungen über 32’317 bestätigte Neuinfektionen, 164 Spitaleintritte und 18 Todesfälle erhalten. Damit sind die Fallzahlen innert Wochenfrist um 13,7 Prozent gestiegen. Die Spitaleinweisungen nahmen im Vergleich zur Vorwoche um 11 Prozent zu.

Aktuell befinden sich in den Spitälern insgesamt 590 Personen in Intensivpflege. Die Auslastung der Intensivstationen beträgt zurzeit 70,20 Prozent. 16,50 Prozent der verfügbaren Betten werden von Covid-19-Patienten belegt.

Bali empfängt Touristen ab Mitte März zu quarantänefreiem Urlaub

Auf der beliebten indonesischen Urlaubsinsel Bali können mindestens zweifach geimpfte Reisende ab dem 14. März erstmals wieder quarantänefrei Urlaub machen.

«Auf Bali sieht es seit einigen Wochen besser aus», sagte der Pandemiebeauftragte der Regierung, Luhut Pandjaitan, mit Blick auf sinkende Infektionszahlen. Besucher müssten dann nur noch einen PCR-Test nach der Ankunft machen und könnten sich bei negativem Ergebnis frei auf der Insel bewegen, sagte er am späten Sonntagabend (Ortszeit). Am dritten Tag fällt ein weiterer PCR-Test an. Eine Booster-Impfung ist nicht nötig.

Indonesien war lange das am schlimmsten von dem Virus betroffene Land in der Region. (Bild: Keystone)

Derzeit müssen Feriengäste noch eine Booster-Impfung vorweisen und zudem drei Tage in Hotelquarantäne. Sollten die Infektionszahlen weiter sinken, werde die Quarantäne auch für den Rest des riesigen Inselstaates wegfallen, hiess es.

Bali ist auf die wichtige Tourismus-Branche angewiesen, die seit April 2020 fast komplett am Boden liegt. 2019 waren noch mehr als sechs Millionen Urlauber auf die für ihre Tempel, Reisfelder und Strände bekannte Insel gereist.

Detailhandelsumsatz im Januar zum Vorjahr stark gestiegen

Der Schweizer Detailhandel hat im Januar 2022 deutlich mehr umgesetzt als im entsprechenden Vorjahresmonat. Vor einem Jahr hatte die Branche unter den Massnahmen zur Eindämmung der Pandemie gelitten.

Konkret stiegen die um Verkaufs- und Feiertagseffekte bereinigten Detailhandelsumsätze im Berichtsmonat nominal um 4,8 Prozent, wie das Bundesamt für Statistik (BFS) am Montag mitteilte. Preisbereinigt, also real, waren es mit +5,1 Prozent sogar noch etwas mehr. Mehr dazu hier.

«Risiko geringer»: US-Gesundheitsbehörde passt Corona-Empfehlungen an

Angesichts sinkender Infektionszahlen in den USA hat die Gesundheitsbehörde CDC ihre Empfehlungen für Corona-Schutzmassnahmen angepasst. Von nun an werde das Risiko eines Bezirks auf Basis der Daten zu Neuinfektionen sowie Krankenhauseinweisungen und -kapazitäten in niedrig, mittel oder hoch eingeteilt, teilte die Behörde am Freitag mit. Nur noch in Bezirken, in denen das Risiko als hoch eingeschätzt werde, empfehle die CDC in Innenräumen das Tragen von Masken, auch in Schulen. In mehr als der Hälfte aller US-Bezirke, in denen rund 70 Prozent der Bewohner des Landes leben, wird das Risiko demnach derzeit als niedrig oder mittel eingeschätzt.

Zuvor hatte die Behörde die Empfehlungen hauptsächlich auf Ansteckungsraten basiert und bei «substanziellen» oder hohen Ansteckungsraten für alle Menschen ab zwei Jahren Masken in Innenräumen empfohlen. Dies betraf deutlich mehr Menschen. Impfungen und Tests werden weiterhin flächendeckend empfohlen, auch das Tragen von Masken unter bestimmten Voraussetzungen, etwa bei Vorerkrankungen.

«Wir sind als Nation jetzt in einer stärkeren Phase und haben mehr Möglichkeiten, uns zu schützen», sagte CDC-Chefin Rochelle Walensky. «Das allgemeine Risiko einer schweren Erkrankung ist insgesamt niedriger.» Es gehe jetzt hauptsächlich darum, Menschen mit besonderen Risiken zu schützen und Krankenhäuser vor Überlastung zu bewahren.

Keine Opposition gegen Covid-Nachtragskredite

Wie die Nationalratskommission unterstützt auch die Finanzkommission des Ständerats (FK-S) weitere Nachtragskredite zur Bewältigung der Corona-Pandemie im Umfang von 3,4 Milliarden Franken. Ob diese dann tatsächlich ausgeschöpft werden, ist fraglich.

Der Bundesrat unterbreitet dem Parlament drei Nachtragskredite. Die Nachträge entfallen auf den Corona-Erwerbsersatz (1,7 Milliarden Franken), den Bundesanteil an der Härtefallhilfe (0,9 Milliarden Franken) und den Bundesbeitrag an die Arbeitslosenversicherung für die Kurzarbeitsentschädigung (0,8 Milliarden Franken).

Die FK-S beantragt ohne Gegenstimme, die Kredite zu genehmigen, wie die Parlamentsdienste am Freitag mitteilten. Aufgrund der jüngsten Beschlüsse des Bundesrats, der Pandemielage und der aktuellen Kenntnisse dürften diese wohl nicht vollständig ausgeschöpft werden.

Trotzdem will die Ständeratskommission dem Bundesrat zusätzliche 100 Millionen Franken zur Verfügung stellen. Diese sollen für den Abschluss von Abnahmegarantien mit Herstellern von Arzneimitteln für immunsupprimierte Personen sowie für die tatsächliche Beschaffung dieser Arzneimittel eingesetzt werden. Bei einer Annahme des Antrags durch die beiden Räte können die Mittel nur unter der Voraussetzung freigegeben werden, dass die erforderlichen Rechtsgrundlagen bestehen.

Falls alle Gelder benötigt würden, erhöhten sich die Corona-Ausgaben im laufenden Jahr auf 7,3 Milliarden Franken. In den Jahren 2020 und 2021 hatte der Bund zur Bewältigung der Corona-Pandemie bereits Ausgaben von rund 30 Milliarden Franken getätigt.

Das Parlament wird in der Frühjahrssession über die Nachtragskredite befinden.

Fussballer Andi Zeqiri hat Corona

Der FC Augsburg muss am Sonntag im Heimspiel gegen Borussia Dortmund ohne Andi Zeqiri auskommen. Der Schweizer Internationale befindet sich nach einem positiven Corona-Test in Isolation.

Mit Alfred Finnbogason fehlt dem Tabellen-16. der Bundesliga ausserdem ein weiterer Stürmer. Der Isländer hat sich im Training an den Adduktoren verletzt und fällt mehrere Wochen aus.

BAG meldet 17'663 Neuinfektionen

In der Schweiz und in Liechtenstein sind dem Bundesamt für Gesundheit (BAG) am Freitag innerhalb von 24 Stunden 17’663 neue Coronavirus-Ansteckungen gemeldet worden. Gleichzeitig registrierte das BAG zehn neue Todesfälle und 89 Spitaleinweisungen.

Am gleichen Tag vor einer Woche hatte das BAG noch Meldungen über 16’183 bestätigte Neuinfektionen, 113 Spitaleintritte und 16 Todesfälle erhalten. Damit sind die Fallzahlen innert Wochenfrist um 9,1 Prozent gestiegen. Die Spitaleinweisungen nahmen im Vergleich zur Vorwoche um 21,2 Prozent ab.

Aktuell befinden sich in den Spitälern insgesamt 628 Personen in Intensivpflege. Die Auslastung der Intensivstationen beträgt zurzeit 73,00 Prozent. 17,00 Prozent der verfügbaren Betten werden von Covid-19-Patienten belegt.

Fast alle Hotels auf Mallorca im April in Betrieb

Im Zuge der rapide sinkenden Corona-Zahlen wächst auf Mallorca die Hoffnung auf eine deutliche Erholung des Tourismus-Sektors schon im Frühjahr. Im April werden 84 Prozent aller Hotels und Pensionen der spanischen Urlaubsinsel geöffnet sein, wie der mallorquinische Hotelierverband FEHM mitteilte.

Zum Vergleich: Im April vorigen Jahres waren gerade einmal 17 aller Hotels im Betrieb. Der Anteil der geöffneten Touristen-Unterkünfte auf Mallorca soll nach einer FEHM-Umfrage von derzeit 24 Prozent auf 44 Prozent im März und dann im April um weitere 40 Punkte steigen.

Für Optimismus sorgt unter anderem die Tatsache, dass Deutschland Spanien wegen der guten Entwicklung der Pandemie vor einigen Tagen von der Liste der Hochrisikogebiete gestrichen hat. Ausserdem verkündete Grossbritannien jüngst das Ende der Reisebeschränkungen. In normalen Zeiten sind die Deutschen und die Briten auf Mallorca mit Abstand die grössten Touristengruppen.

Dass bei den Unternehmen der Branche aber Optimismus vorherrscht, beweist die Tatsache, dass derzeit in Palma und in anderen Gebieten Mallorcas sowie auch auf den anderen Balearen-Inseln wieder verstärkt eingestellt wird. Der deutsche Reiseveranstalter TUI interviewte diese Woche Dutzende Menschen, die sich in Palma auf 80 Jobs als Reiseführer und Kundendienst-Mitarbeiter bewarben.

Vierte Impfung stellt nur Zustand nach der dritten wieder her

Eine vierte Impfung gegen Covid-19 bringt möglicherweise erst etwas, wenn die Immunisierungswirkung der dritten nachgelassen hat. Das legt eine kleine, noch ungeprüfte Studie aus Israel nahe. Lesen Sie hier mehr.

(Bild: Keystone)
Runderneuerte Lufthansa will Corona hinter sich lassen

In der Corona-Flaute hat die Swiss-Muttergesellschaft Lufthansa die deutschen Staatshilfen zurückgezahlt und sich einer Fitness-Kur unterzogen. Doch beim Neustart könnten schnell zusätzliche Probleme auftreten.

Spätestens Ostern soll es so richtig losgehen. Die Lufthansa bereitet sich wie andere Fluggesellschaften auf einen Ansturm der Passagiere vor und will die Corona-Flaute endlich hinter sich lassen. Wenn Firmenchef Carsten Spohr am kommenden Donnerstag (3. März) die Bilanz für 2021 präsentiert, wird er die geschäftlichen Chancen beim Neustart betonen. Europas umsatzstärkster Luftverkehrskonzern sieht sich trotz stark gestiegener Schuldenlast fit genug, bei der Neuverteilung des europäischen Himmels ein deutliches Wort mitzusprechen.

(Bild: Keystone)

Nahezu täglich berichten führende Lufthansa-Manager von stark steigenden Buchungszahlen, doch aktuell hält sich der Kranich noch merklich zurück. Nach aktuellen Eurocontrol-Zahlen absolviert die Kerngesellschaft im Vergleich zu 2019 gerade knapp die Hälfte der Flüge, während das Angebot des Billigfliegers Ryanair bereits leicht über dem Vorkrisenniveau liegt. Die Omikron-Variante hat zu Jahresbeginn noch einmal deutliche Spuren im Flugplan hinterlassen.

Neue Unsicherheiten bringt zudem der Ukraine-Konflikt mit sich. Sollte in dessen Verlauf auch der russische Luftraum für Überflüge gesperrt werden, drohen der Lufthansa mit ihrer starken Asien-Orientierung hohe Zusatzkosten für die Umwege in Richtung China, Japan und Korea.

Doch innerhalb Europas und Richtung Westen rechnet der Konzern mit einer sprunghaft steigenden Nachfrage zunächst vor allem von Touristen. Nach Mallorca will das Unternehmen wie im vergangenen Sommer erneut einen Boeing-Jumbo einsetzen, um alle Ticketwünsche erfüllen zu können.

Mehr als fünf Millionen Kinder erlebten nahe Corona-Todesfälle

Mindestens 5,2 Millionen Kinder und Jugendliche haben weltweit bis zum vergangenen Herbst im Zusammenhang mit der Pandemie einen Elternteil verloren. Lesen Sie hier mehr.

Die Pandemie forderte weltweit viele Todesopfer. (Bild: Keystone)
BAG meldet 17'519 neue Coronavirus-Fälle

In der Schweiz und in Liechtenstein sind dem Bundesamt für Gesundheit (BAG) am Donnerstag innerhalb von 24 Stunden 17’519 neue Coronavirus-Ansteckungen gemeldet worden. Gleichzeitig registrierte das BAG 13 neue Todesfälle und 132 Spitaleinweisungen.

Am gleichen Tag vor einer Woche hatte das BAG noch Meldungen über 19’899 bestätigte Neuinfektionen, 117 Spitaleintritte und 9 Todesfälle erhalten. Damit sind die Fallzahlen innert Wochenfrist um 12 Prozent gesunken. Die Spitaleinweisungen nahmen im Vergleich zur Vorwoche um 12,8 Prozent zu.

Nach Corona-Diagnose: Queen sagt erneut Online-Audienzen ab

Queen Elizabeth II. hat wegen ihrer Corona-Infektion erneut zwei Online-Termine abgesagt. Die beiden für Donnerstag geplanten Audienzen würden auf ein späteres Datum verschoben, teilte der Buckingham-Palast am Donnerstagmorgen mit.

Die Königin führe aber weiterhin «leichte Aufgaben» aus. Weitere offizielle Termine habe sie diese Woche nicht mehr, hiess es. Am Mittwoch hatte die Queen noch mit Premierminister Boris Johnson telefoniert. Mehr dazu hier.

Was bisher geschah

Dieser Ticker wurde für Sie neu aufgesetzt. Die bisherigen Kurzmeldungen aus der Schweiz und der Welt zu Corona finden Sie hier.

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