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Der Telebasel News-Beitrag vom 3. Februar 2022.
Basel

Heimische Vögel brauchen Unterstützung im Winter

Vögel haben es schwer im Winter. Insbesondere jene, die in Städten leben. Eine Futterstation zu errichten, kann den Vögeln beim Überleben helfen.

Luzius Fischer ist Präsident der ornithologischen Gesellschaft Basel. Er hat sich den Schutz der gefiederten Stadtbewohner zur Aufgabe gemacht. Nicht-Wasservögel, wie Meisen, Finken oder Rotkehlchen, seien im Winter nämlich besonders auf unsere Hilfe angewiesen. Die Nahrungssuche gestaltet sich immer schwieriger. Fischer empfiehlt deshalb, eine Futterstation einzurichten. «Man kann sicher die Vögel unterstützen, wenn es draussen lange kalt und Futter rar ist», so der Ornithologe.

Zu beachten gilt, dass das richtige Futter bereitsteht. Im Winter sind das vor allem Körner. Es dürfen aber auch mal Haferflocken oder ein Apfel sein. Auch muss das Vogelhaus regelmässig gereinigt werden, sodass sich keine Krankheiten ausbreiten können. Folglich ist es besser, eine Futterstation aufzubauen, in der Vögel die Körner einzeln rauspicken können. Können die Vogel im Futter landen, können sie dieses durch Kot verschmutzen. Die Futterstation sollte ausserdem ausserhalb der Reichweite von Katzen aufgebaut werden.

All diese Massnahmen sind laut Luzius Fischer dringend nötig, weil gerade in den Städten immer Grünflächen verschwinden. Das heisst, Flächen werden versiegelt, oder Strukturen entfernt, wo Vögel Nahrung finden könnten. Bei diversen Vogelschutzorganisationen geht man inzwischen noch einen Schritt weiter: Sie empfehlen, die Vögel das ganze Jahr durch zu füttern.

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