Am Universitätsspital Basel wurden letztes Jahr so viele Fälle behandelt wie noch nie zuvor. (Archivbild: Keystone)
Basel

Unispital Basel zählt 2021 so viele Patienten wie nie zuvor

Im Basler Universitätsspital wurden im Jahr 2021 so viele Patienten behandelt wie nie zuvor. Insgesamt waren es 40'144 Fälle, teilt das USB am Freitag mit.

Im Jahr 2021 sind so viele Patientinnen und Patienten am Universitätsspital Basel (USB) behandelt worden wie noch nie zuvor. Im Vorjahr waren die Zahlen pandemiebedingt tief, wie das USB am Freitag mitteilte.

Die Nachfrage nach den Leistungen des Universitätsspitals Basel ist im Jahr 2021 auf 40’144 stationäre Patientinnen und Patienten angestiegen. Im Vergleich mit dem vorhergehenden Pandemie-Jahr 2020 (37’095 Patienten) entspricht dies einem Plus von 8,2 Prozent. Die Zahl sei auch deutlich höher als im Rekordjahr 2019 (38’530 Patientinnen), schrieb das USB weiter.

Rekordzahlen vermeldet das USB auch bei den ambulanten Fallzahlen, die gegenüber dem Vorjahr um 9,5 Prozent stiegen. Selbst gegenüber dem bisherigen Rekordjahr 2019 liegt die Zahl immer noch 4,2 Prozent höher.

Nach dem Ausnahmejahr 2020 ist das USB wieder auf seinem strategischen Kurs des qualitativen Wachstums, auch wenn die Pandemie nach wie vor sehr spürbar bleibt, heisst es in der Mitteilung. 7900 Mitarbeitende hätten im vergangenen Jahr diese Rekordhöhe an Fällen bewältigen können.

Der Anstieg hänge damit zusammen, dass immer mehr Eingriffe «minimalinvasiv» gemacht werden könnten, sagte der Mediensprecher des USB auf Anfrage. Dadurch sei es für Ärzte einfacher geworden, einen Zugang zum Operationsort zu schaffen. Die Patientinnen und Patienten müssten nach der Operation nicht mehr im Spital übernachten, sondern könnten gleich nach Hause gehen.

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