Die Zahl der Spitaleintritte sinkt in der Schweiz. (Bild: Keystone)
Schweiz

Weniger Spitaleinweisungen als in der Vorwoche

In der zweiten Woche 2022 ist zwar die Zahl der Ansteckungen mit dem Coronavirus in der Schweiz und in Liechtenstein gestiegen, die Spitalzahlen sinken aber.

Doch es gab im Wochenvergleich weniger Spitaleinweisungen mit oder wegen Covid-19. Auch die Zahl der Verstorbenen ging zurück. In der Woche ab dem 10. Januar wurden 185’406 neue bestätigte Fälle registriert; das bedeutet eine Inzidenz von 2128,81 Fällen pro 100’000 Einwohner in dieser Woche. Das schrieb das Bundesamt für Gesundheit (BAG) am Donnerstag in seinem Wochenbericht. In der Vorwoche waren 2,4 Prozent weniger Fälle gemeldet worden.

Doch gleichzeitig mussten weniger Menschen mit oder wegen Covid-19 in ein Spital eingewiesen werden, nämlich 576. Der Rückgang in der zweiten Woche von 2022 betrug gegenüber der ersten rund 26 Prozent.

Die regionalen Unterschiede sind beträchtlich. Im Genfersee-Gebiet gab es mit 9,88 Spitaleinweisungen auf 100’000 Einwohner die meisten Eintritte, wobei der Kanton Genf herausstach. Unterdurchschnittlich waren die Quoten von 4,6 respektive 4,27 Hospitalisationen auf 100’000 Einwohner für die Zentralschweiz und das Tessin.

Überdurchschnittlich oft mussten in der zweiten Januarwoche über 60-Jährige ins Spital eingewiesen werden und am häufigsten die ältesten Menschen. Bei über 80-Jährigen mussten in der zweiten Januarwoche – auf 100’000 Einwohner gerechnet – am meisten Menschen im Zusammenhang mit Covid-19 ins Spital, nämlich rund 33.

89 Todesfälle

In der Woche ab dem 10. Januar starben 89 Menschen mit oder wegen Covid-19, knapp zehn Prozent weniger als in der Vorwoche und in den meisten Fällen über 80-jährige Menschen. Von den 89 Verstorbenen waren drei zwischen 50 und 59 Jahre und weitere 28 60 bis 79 Jahre alt. Die übrigen waren über 80-jährig.

Getestet wurde in der zweiten Januarwoche etwas mehr als in der ersten. Das BAG registrierte zusammengezählt 603’870 PCR-Tests und Antigen-Schnelltests. Das waren gut sechs Prozent mehr als in der Woche davor.

Schreiben Sie einen Kommentar

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.

*

Mehr aus dem Channel