Wurde nur 37 Jahre alt: Gaspard Ulliel. (Bild: Keystone)
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Schauspieler Gaspard Ulliel (†37) stirbt nach Ski-Unfall

Der französische Schauspieler und Model Gaspard Ulliel starb am Mittwoch in Grenoble. Der 37-Jährige war auf der Skipiste mit einer anderen Person kollidiert.

Der Unfall ereignete sich am Dienstag im französischen Savoyen, wie etwa die französische Nachrichtenagentur AFP berichtet. Gaspard Ulliel war dort im Skiurlaub und stiess bei der Kreuzung zweier Pisten mit einem anderen Skifahrer zusammen. Der Star sei sofort bewusstlos gewesen und habe ein schweres Schädeltraum erlitten.

Laut Medienberichten habe der Schauspieler beim Unfall keinen Helm getragen. Er wurde nach dem Zusammenprall über eine Stunde vor Ort von Sanitätern betreut und dann per Helikopter in die Universitätsklinik von Grenoble geflogen. Dort verstarb er dann am Mittwoch mit nur 37 Jahren, wie sein Team bestätigt. Der andere Skifahrer musste laut Medienberichten nicht ins Spital eingeliefert werden.

Bekannt wurde Ulliel unter anderem an der Seite von Audrey Tatou im Film «Mathilde – Eine grosse Liebe» (2004). Internationale Aufmerksamkeit erlange er mit der Rolle als junger Hannibal Lecter in «Hanibal Rising» (2007). Seine Verkörperung des jungen Yves Saint Laurent in «Saint Laurent» (2014) von Bertrand Bonello brachte ihm den Prix Lumières als bester Darsteller ein.

Für den Film «Juste la fin du monde» (2016) von Xavier Dolan erhielt der 2017 zudem den César als bester Schauspieler erhielt. Ab 30. März ist Ulliel zudem in der Marvel-Serie «Moon Knight» auf Disney+ zu sehen. Ulliel war zudem erfolgreiches Model und stand etwa für Chanel vor der Kamera.

Trauer in Frankreich

In Frankreich löste die Todesnachricht grosse Betroffenheit aus: Premierminiester Jean Castex kommentierte auf Twitter, Ulliel und das Kino hätten sich über alle Massen geliebt. Seine Auftritte werde man von nun an mit schwerem Herzen sehen.

«Seine Sensibilität und die Intensität seines Spiels machten aus Gaspard Ulliel einen aussergewöhnlichen Schauspieler. Das Kino verliert heute ein grosses Talent», so die französische Kulturministerin Roselyne Bachelot.

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