Die Zollbeamten waren skeptisch, als einer der Fahrer sehr nervös reagierte. (Bild: Hauptzollamt Lörrach)
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Schweizer wollten über 50 Kilo Marihuana schmuggeln

Zwei Autofahrer sind am Zoll Weil am Rhein-Autobahn aufgeflogen: Sie wollten rund 54 Kilogramm Marihuana nach Deutschland bringen.

Zwei Fahrzeuge mit Schweizer Kennzeichen wollten den Zoll Weil am Rhein-Autobahn am 6. Dezember 2021 passieren, wie das Hauptzollamt Lörrach und die Staatsanwaltschaft Freiburg am Dienstag, 18. Januar 2022, mitteilen. Die beiden Fahrzeuge seien direkt hintereinander unterwegs gewesen. Beide Fahrer verneinten gegenüber den Zollbeamten die Einfuhr deklarierungspflichtiger Waren.

Auf dem Rücksitz des einen Fahrzeugs fanden die Beamten einen Stoffbeutel. Darauf angesprochen, habe der Fahrer ausgesprochen nervös reagiert. Im Kofferraum kamen dann mehrere schwarze Plastiksäcke zum Vorschein. «Augenscheinlich und dem wahrnehmbaren Geruch nach enthielten diese Marihuana», schreibt das Hauptzollamt Lörrach. Schliesslich stellte sich heraus, dass die beiden Männer mit den Schweizer Fahrzeugen gemeinsam unterwegs waren. Sie führten 54 Kilogramm CBD-Marihuana mit sich.

Männer sitzen in U-Haft

Die Zollbeamten leiteten gegen den 26- und 27-Jährigen vor Ort ein Strafverfahren ein. Beide wurden wegen des Verdachts eines Verstosses gegen das Betäubungsmittelgesetz vorläufig festgenommen. Inzwischen habe der zuständige Haftrichter beim Amtsgericht Lörrach gegen die beiden Männer Untersuchungshaft angeordnet. Laboruntersuchungen hätten ergeben, dass es sich bei dem Marihuana um sogenanntes CBD-Marihuana handle, das allerdings einen Anteil von mehr als 0,2 Prozent des psychoaktiven Wirkstoffs THC aufweise, teilen die Behörden weiter mit. Die Ermittlungen dauern noch an.

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