Diese Themen haben die Region Basel diese Woche bewegt. (Grafik: Telebasel)
Region

Fasnachts-Diskussionen, Hunde-Entführung und Omikron

Während die Fasnacht für Diskussionen sorgt, bereitet sich die Schweiz auf die grosse Omikron-Wand vor. Diese Themen haben diese Woche die Region bewegt.

Was hat die Region letzte Woche alles bewegt? Mit dem Telebasel-Wochenrückblick verpassen Sie keine wichtigen Neuigkeiten mehr. Eine Auswahl der spektakulärsten und spannendsten Geschichten aus der Region Basel gibt es hier:

Diskussionen und Appelle um Fasnacht

Wird die Fasnacht 2022 vom 7. bis 9. März stattfinden können oder nicht? Diese Frage trieb auch in der vergangenen Woche die Geister in Basel um. Ein Entscheid ist dabei noch nicht gefallen: Die Regierung vertagte den Beschluss über die Durchführung des Morgestraichs erneut. Anfang Februar soll dann entschieden werden.

Die Clique Basler Bebbi kündigte derweil diese Woche an, vom 13. bis 15. Mai ein Fasnachtswochenende zu planen. Das stösst auch auf Kritik. «Die Meinungen  gehen auseinander, es wird sehr kontrovers diskutiert. Im Herzen der Fasnächtler ist die Fasnacht am 7. März, und wenn es dann nicht geht, gibt es Alternativen», kommentiert Comité-Obfrau Pia Inderbitzin gegenüber Telebasel.

Auszug aus den Telebasel News vom 13. Januar 2022.

Derweil fordern die Jungen Garden: Die Basler Fasnacht soll im Bereich des Möglichen statt finden. Auch 32 Cliquen richten einen Appell an die Regierung, mit dem Entscheid über die Durchführung möglichst lange zuzuwarten, um eine zu frühe Absage zu vermeiden.

Weitere Schutz-Massnahmen geplant

Der Höhepunkt der Omikron-Welle wird die Schweiz in wenigen Wochen mit voller Wucht treffen, wie die Experten des Bundes am Dienstag bekannt gaben. Erwartet wird eine «Superinfektionswoche», bei der sich in sieben Tagen bis zu 30 Prozent der Schweizer Bevölkerung mit dem Coronavirus infizieren.

Die Behörden reagierten entsprechend mit Schutzmassnahmen: Im Kanton Basel-Stadt wurden am Donnerstag Grossveranstaltungen in Innenräumen bis nach den Fasnachtsferien verboten. Der Bundesrat plant derweil, die geltenden 2G und 2G-plus-Regeln bis Ende März zu verlängern. Quarantäne und Isolation wurden indes von zehn auf fünf Tage gekürzt, um drohende Personal-Ausfälle bei der Grundversorgung und in der Schweizer Wirtschaft abzufedern.

Esther Keller gibt sich Note 5

Die Basler GLP-Regierungsrätin Esther Keller steht wegen Baumfällungen und Baustellen in der Kritik. Im Telebasel Talk stand sie nach ihrem ersten Amtsjahr Rede und Antwort. Für die letzten zwölf Monate als Regierungsrätin würde sie sich selbst die Note 5 geben, wie sie erklärt:

Der Telebasel Talk vom 14. Januar 2022.

Umstrittene Landratssitzung und jüngste Grossratspräsidentin

Die erste Landratssitzung 2022 fand coronabedingt im Exil statt. Neu aber nicht im Congress Center, sondern im Wirtschaftshaus. Das sorgt für Diskussionen. «Ich stehe dem skeptisch gegenüber. Der Kanton hat mit der Wirtschaftskammer eine Vorgeschichte. Man stand schon gegeneinander vor Gericht», so SP-Fraktion Jan Kirchmayr zu Telebasel.

Nach nur einer Sitzung in der Wirtschaftskammer hat der Landrat den umstrittenen Tagungsort dann wieder verlassen. Das Parlament kehrt zurück nach Liestal. Grund für diesen Entscheid sei eine Konsultativumfrage unter den Mitgliedern des Landrats, heisst es weiter in der Mitteilung der Baselbieter Landeskanzlei.

In Basel macht die Grossratssitzung derweil Schlagzeilen, weil die jüngste Präsidentin überhaupt gewählt wurde: Jo Vergeat mit 27 Jahren. «Ich möchte junge Menschen politisch mehr ansprechen», sagt sie zum Start ihrer Amtsperiode gegenüber Telebasel.

Der Telebasel News Beitrag vom 12. Januar 2022.

Entführter Husky in Reinach

Es ist die Horror-Vorstellung jedes Hundebesitzers: In der Nacht auf Freitag wurde aus einem umzäunten Garten in Reinach ein Husky gestohlen. Anhand der angetroffenen Situation müsse davon ausgegangen werden, dass der Husky nicht aus dem Garten «ausbrechen» konnte. Eine oder mehrere Personen müssen sich gezielt, via unverschlossenem Gartentor, in den Garten begeben und den Husky samt Leine und Halsband mitgenommen haben.

Mehr Unterhaltung in der Basler Innenstadt

Basel hat einen 6 Millionen Franken-Stadtbelebungsfonds. Damit sollen Projekte realisiert werden, die Leben in die Innenstadt bringen und so den Detailhandel stärken. Gefordert dabei: Entertainment.

Auszug aus den Telebasel News vom 15. Januar 2022.

Fondsverwalter Thomas Bretschart sagt gegenüber Telebasel: «Ist es zu wenig, was hier am Münsterplatz passiert, könnte man hier mehr machen? Ich glaube es ist natürlich schon ein wunderbarer Platz, den wir haben. Das, was sie jetzt gesagt haben, das sind Veranstaltungen, die wir zu gewissen Zeiten kennen, auch von der Tradition her. Ich denke schon, dass man es ausbauen kann und die Spannung der Stadt erhöhen kann. Ja, es ist zu wenig.»

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