Die junge Frau postete mehrere Videos aus dem Haus ihres Blinddates. (Bild: Screenshot Twitter)
International

Chinesin sitzt im Lockdown bei Blinddate fest

Eine 30-jährige Chinesin lebt seit Tagen bei einem Mann, den sie gerade erst zum Blinddate getroffen hatte. Der Grund ist ein plötzlicher Lockdown in Zhengzhou.

Eine Lockdown-Erfahrung der extremen Art machte in diesen Tagen eine Frau in China. Ein Blinddate hatte sie zum Essen in sein Haus eingeladen und die 30-Jährige war der Einladung gefolgt. Nur: Während die beiden am 6. Januar gemeinsam assen, verhängte ihre Heimatstadt Zhengzhou wegen eines Corona-Ausbruchs einen Lockdown.

Dieser wurde so plötzlich und konsequent umgesetzt, dass die Frau nun im Haus ihres Blinddates festsitzt – und das seit Tagen. Mittlerweile hat die 30-Jährige mehrere Videos gepostet, die viral gingen. Darin zeigt sie, wie ihr Blinddate für sie kocht, den Boden wischt oder an seinem Laptop arbeitet.

«Viele ziemlich gute Qualitäten»

Durch die Videos macht die besondere Wohnsituation der beiden aktuell weltweit Schlagzeilen. Ob es die ganze grosse Liebe wird, steht derweil in den Sternen. Die junge Frau hat zumindest gegenüber einer lokalen Zeitung bereits eine abgeklärte Analyse abgegeben: «Während der Quarantäne habe ich gemerkt, dass er – ausser seiner Holzpuppen-artigen Zurückhaltung – viele ziemlich gute Qualitäten hat: Er kocht, putzt und arbeitet. Obwohl seine Gerichte nicht sehr gut sind, ist er bereit Zeit in der Küche zu verbringen. Ich finde das super.»

Laut «CNN» hat die 30-Jährige ihr Original-Video von ihrem eigenen Account gelöscht, als es viral wurde: «Ich bin noch immer im Haus des Mannes. Er ist eine ehrliche Person, die sich nicht gut ausdrücken kann und nicht viel spricht. Als mein Video zu trenden begann, riefen ihn immer mehr Freunde an. Ich denke, das hat sein Leben beeinflusst. Deshalb habe ich es gelöscht», sagt sie.

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